Schlafapnoe – Atemaussetzer im Schlaf

Bei einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA) haben Sie im Schlaf kurze und wiederholt auftretende Atemaussetzer. Diese entstehen häufig, weil die Muskulatur im Rachen und in den oberen Atemwegen geschwächt ist, wodurch die Zunge nach hinten fällt und die Atemwege blockiert. Atemaussetzer führen dazu, dass Ihr Gehirn schlechter mit Sauerstoff versorgt wird, Ihre Nachtruhe gestört ist und Sie oft müde sind.

Mit entsprechenden Hilfsmitteln können Sie im Schlaf auch mit einer Schlafapnoe normal atmen. Parallel dazu können Sie die geschwächte Muskulatur kräftigen und so eine typische Ursache wirksam behandeln.

Typische Symptome einer obstruktiven Schlafapnoe

In der Regel wird eine Schlafapnoe nicht von den Betroffenen selbst entdeckt. Wahrscheinlich merkt eine nahestehende Person, dass Ihre Atmung im Schlaf ganz plötzlich aussetzt – und sagt Ihnen das hoffentlich auch.

Wenn Sie allein leben, kann es recht lange dauern, bis Sie die Folgen der Atemaussetzer im Schlaf auch am Tag spüren und vielleicht wegen Mundtrockenheit, Tagesmüdigkeit, Kopfschmerzen, unruhigen Schlafs oder Stimmungsschwankungen ärztlichen Rat einholen. Wenn die Schlafapnoe auch tagsüber Symptome verursacht, wird sie als Schlafapnoe-Syndrom bezeichnet.

Häufige Symptome der Schlafapnoe:[1, 2]

  • Schnarchen
  • Übermäßige Tagesmüdigkeit
  • Morgendliche Halsschmerzen
  • Mundtrockenheit
  • Bluthochdruck
  • Unruhiger Schlaf
  • Morgendliche Kopfschmerzen
  • Häufiges nächtliches Wasserlassen
  • Stimmungsschwankungen
  • Empfindung der Luftnot beim nächtlichen Aufwachen
  • Dauerhaftes Erschöpfungsgefühl
  • Schnelles Einschlafen in verschiedenen Alltagssituationen
  • Schnelle Ermüdung beim Autofahren (sowohl am Steuer als auch auf dem Beifahrersitz)
  • Saures Aufstoßen
  • Nächtlicher Husten
  • Schwindel

Ab wann gelten Atemaussetzer als Schlafapnoe?

Bei Erwachsenen werden Atemaussetzer als Anzeichen einer Schlafapnoe gewertet, wenn sie mindestens 10 Sekunden anhalten. Atemstillstände von 20 bis 30 Sekunden Länge sind nichts Ungewöhnliches – manchmal dauern sie sogar eine Minute oder noch länger.  Bei einer schweren Schlafapnoe kann die Atmung in einer einzigen Nacht bis zu 600 Mal aussetzen.[1, 9]

Wie der Körper auf Atemaussetzer reagiert

Wenn der Atem aussetzt, kommt es in unserem Körper zu verschiedenen Reaktionen. Puls, Blutdruck und der Ausstoß des Stresshormons Adrenalin steigen an, während die Sauerstoffsättigung sinkt. 

Der Sauerstoffmangel lässt Sie schließlich erwachen und die Atmung wieder aufnehmen. Bei vielen Atemaussetzern wachen Sie in der Nacht auch häufig auf, was bewusst oder unbewusst geschehen kann – vielleicht erinnern Sie sich noch nicht einmal daran. Daher kann eine Schlafapnoe zu ausgeprägter Tagesmüdigkeit führen.[1, 9]

Wann sollte ich ärztlichen Rat einholen?

Wenn Sie nachts schnarchen und tagsüber häufig müde sind oder Ihnen schon einmal gesagt wurde, dass Sie im Schlaf Atemaussetzer hatten, sollten Sie sich zur Abklärung an eine hausärztliche Praxis wenden. Dort wird man Sie ggf. an eine Spezialklinik mit Schlaflabor überweisen. 

Solche Spezialeinrichtungen sind meist an die Lungen- oder HNO-Klinik eines Krankenhauses angeschlossen. Auch bei einem Zahnarztbesuch können Sie Ihr Schnarchproblem und den Verdacht auf eine Schlafapnoe ansprechen und sich an ein Schlaflabor überweisen lassen.

Was kann ich selbst tun?

Schon vor der Untersuchung im Schlaflabor können Sie anfangen, die geschwächte, Muskulatur zu kräftigen – denn diese gehört zu den häufigen Ursachen einer Schlafapnoe.

Ursachen der Schlafapnoe

Häufig entwickelt sich eine Schlafapnoe, weil die Muskeln im Rachen und in den oberen Atemwegen so erschlafft sind, dass die Zunge nach hinten fällt und die Atemwege blockiert.

Bei manchen Menschen ist die Muskelaktivität so gering, dass sie beim Einatmen im Schlaf die Atemwege nicht offen halten können. In diesem Fall kann der Unterdruck beim Einatmen die Rachenwände so weit nach innen drücken, bis sie regelrecht zusammenfallen. 

Wenn auch die Zungenmuskulatur geschwächt ist, fällt die Zunge nach hinten, wo sie die Atemwege blockiert und das Einströmen der Luft in die Lunge behindert. Die Folge ist eine sogenannte obstruktive (behindernde) Schlafapnoe (OSA) mit ihren typischen Atemaussetzern. 

In der Regel verschwenden wir nicht allzu viele Gedanken an die Atmung. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir auch beim Einschlafen weiteratmen – und immer noch atmen, wenn wir am nächsten Morgen aufwachen. 

Doch obwohl wir so wenig darüber nachdenken, ist die Atmung ein höchst komplexer Vorgang.  Wir können zwar bewusst ein- und ausatmen, aber meist wird die Atmung über reflexartige Signale aus dem Atemzentrum im Hirnstamm gesteuert.

Wenn wir wach sind, erweitern die Muskeln beim Einatmen reflexartig den Rachenraum. Im Schlaf sind dagegen alle Muskeln entspannt – auch im Hals und in den oberen Atemwegen. 

Wenn die Muskulatur von Zunge, Rachen und oberen Atemwegen geschwächt ist, reagieren die Rachenwände besonders empfindlich auf Druckschwankungen. Da sich die geschwächten Muskeln im Schlaf zu sehr entspannen, können sie die Atemwege nicht offen halten. Schließlich fallen diese zusammen, und es kommt zu einem Atemaussetzer.[1]

Entstehung und Verstärkung einer Schlafapnoe durch Schnarchen

Forschungen an der Universität Umeå haben gezeigt, dass die beim Schnarchen auftretenden Vibrationen in Rachen und Atemwegen das Gewebe des Gaumensegels schädigen können. 

Diese vibrationsbedingten Schäden können auch Nerven betreffen. In der Folge werden Nervensignale nicht mehr richtig an die Muskeln übertragen, wodurch die Muskelkraft mit der Zeit weiter zurückgeht. 

Unter Umständen führt eine solche Schädigung dazu, dass die Rachenmuskulatur im Schlaf zusammenfällt. Dies kann eine obstruktive Schlafapnoe und Schluckstörungen sowohl verursachen als auch verstärken.[10]

Andere Ursachen der Schlafapnoe [1, 2, 9]

Es ist bekannt, dass verschiedene Faktoren das Risiko einer Schlafapnoe erhöhen:

  • Schlechter Allgemeinzustand und Übergewicht. Auch wenn viele Betroffene normalgewichtig sind, ist Übergewicht eine häufige Ursache der Schlafapnoe. Da der für die Freihaltung der Atemwege zuständige Bereich zwischen Nase und Stimmbändern nur aus Bindegewebe, Muskeln und Fettgewebe besteht, können Fettablagerungen am Hals das Risiko verschlossener Atemwege erhöhen.
  • Ungesunde Gewohnheiten bei Ernährung und Alkoholkonsum. Da Alkohol die Muskeln entspannt, diese im Schlaf aber ohnehin entspannt sind, erschwert er die Freihaltung der Atemwege.
  • Muskelrelaxanzien wie Schlaftabletten oder morphinhaltige Medikamente.
  • Erblich bedingte Faktoren oder medizinische Ursachen, wie z. B. verengte Nasengänge oder eine Vergrößerung der Polypen oder Mandeln. 
  • Verschiedene Erkrankungen, wie z. B. Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Diabetes, Rheuma, Schlaganfall, Adipositas, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 
  • Aktives und passives Rauchen.

Zentrale Schlafapnoe

Die zentrale Schlafapnoe unterscheidet sich von der in diesem Artikel beschriebenen obstruktiven Schlafapnoe und kommt viel seltener vor.

Menschen mit einer zentralen Schlafapnoe schnarchen nicht. Bei einer zentralen Schlafapnoe ist die Übertragung der Nervenimpulse an die Atemmuskulatur gestört oder bleibt ganz aus. Diese Variante betrifft meist ältere Menschen, die an einer Herzinsuffizienz leiden oder einen Schlaganfall hatten, bei dem Nervenbahnen geschädigt wurden.

Wenn es zu einem Atemaussetzer von mindestens 10 Sekunden Länge kommt, nehmen die Atembewegungen erst zu und dann allmählich ab, um schließlich in eine zentrale Apnoe ohne jede Brustkorbbewegung überzugehen. Während der Apnoe unternimmt der Körper keinerlei Versuche, Luft zu bekommen.

Die Ursachen und Folgen einer zentralen Schlafapnoe sind ebenso wie mögliche Therapien noch weitgehend unbekannt.

Risiken einer Schlafapnoe

Die schwedische Forschung zur obstruktiven Schlafapnoe nimmt international eine führende Stellung ein. Studien zufolge hängt die Schlafapnoe mit verschiedenen ernsthaften Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Diabetes oder Depressionen zusammen.[3, 1] Außerdem lässt sich ein Zusammenhang zwischen Schlafapnoe und Verkehrsunfällen beobachten. 

Schlafapnoe häufiger als vermutet

Die Schlafapnoe kommt häufiger vor, als man vielleicht denkt. In Schweden leben rund 600.000 Menschen mit einer obstruktiven Schlafapnoe – häufig, ohne davon zu wissen.[11] In der Altersgruppe 30–60 Jahre sind etwa 10 Prozent der Frauen und 20 Prozent der Männer von einer obstruktiven Schlafapnoe betroffen.[11]

Bei doppelt so vielen Männern (24 Prozent) wie Frauen (9 Prozent) zieht die Schlafapnoe tagsüber keine Symptome nach sich. Allerdings zeigt eine neue schwedische Studie, dass die Schlafapnoe deutlich häufiger als bisher vermutet vorkommt. Dieser Studie zufolge sind sage und schreibe 50 % aller Frauen zwischen 20 und 70 Jahren von einer Schlafapnoe betroffen.[11] 

Bei Übergewicht, Bluthochdruck und mit zunehmendem Lebensalter tritt die Erkrankung häufiger auf.[4]

Aktive Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe

Es gibt verschiedene Hilfsmittel, die Ihnen auch im Schlaf das normale Atmen ermöglichen. Parallel zu diesen nachts eingesetzten Atemhilfen können Sie die geschwächte Muskulatur kräftigen und dadurch eine typische Ursache wirksam behandeln.

Mit einer aktiven Behandlungsmethode wie dem IQoro-Training stärken Sie die erschlafften Muskeln, die den Problemen häufig zugrunde liegen. Das Behandlungsergebnis stellt sich nach und nach ein und bleibt nur dann erhalten, wenn Sie weiter trainieren – wie bei jedem anderen Sport auch. 

Passive Behandlungsmethoden und Hilfsmittel wirken nur so lange, wie sie angewendet werden, und lindern lediglich die Symptome.

Aufnahme der aktiven Behandlung im Vorfeld des Schlaflabors

Wenn Sie bei sich Atemaussetzer von mehr als 10 Sekunden Länge vermuten, sollten Sie dies grundsätzlich ärztlich abklären lassen. Im Vorfeld einer eventuellen Untersuchung im Schlaflabor können Sie aber schon selbst etwas gegen Ihre Beschwerden unternehmen. 

Durch die einfachen Übungen mit dem neuromuskulären Trainingsgerät IQoro kräftigen Sie in nur 90 Sekunden pro Tag die erschlaffte Muskulatur von Zunge, Rachen und oberen Atemwegen. Mit der Zeit erlangt diese auf natürliche Weise ihre Muskelspannung zurück und kann die Atemwege im Schlaf wieder frei halten. Somit behandeln Sie eine häufige Ursache der obstruktiven Schlafapnoe.

IQoro-Training parallel zu CPAP-Maske oder Schnarchschiene

Wenn das Schlaflabor eine obstruktive Schlafapnoe nachweist, wird in der Regel eine CPAP-Maske (Continuous Positive Airway Pressure, Überdruckbeatmung) bzw. Schnarch- oder Protrusionsschiene verordnet. Diese Hilfsmittel sind sehr wichtig, um die verminderte Atemfunktion auszugleichen und die Symptome zu lindern – gegen die häufigste Ursache richten sie aber nichts aus. 

Damit eine CPAP-Maske oder Schnarchschiene wirkt, muss sie jede Nacht getragen werden. Manche Betroffene kommen damit bestens zurecht, während andere sich unwohl und gestört fühlen.

Da wir auch im Schlaf auf eine ungehinderte Atmung angewiesen sind, empfiehlt es sich für die optimale Wirkung, parallel zur CPAP-Maske oder Schnarchschiene tagsüber mit IQoro zu trainieren.

Ärztliche Rücksprache vor dem Absetzen der CPAP-Maske oder Schnarchschiene

Wenn das IQoro-Training so gut wirkt, dass Sie die Behandlung mit einer CPAP-Maske oder Schnarchschiene beenden möchten, sollten Sie dies nur in Rücksprache mit der behandelnden Praxis tun und diese Frage bei Ihrem nächsten Besuch ansprechen.

Sobald das gewünschte Ergebnis erreicht ist, empfiehlt sich ein Erhaltungstraining mit IQoro, um die neu gewonnene Muskelkraft und damit den Behandlungserfolg nicht wieder einzubüßen.

Passive Behandlungsmethoden bei Schlafapnoe

Passive Behandlungsmethoden und Hilfsmittel wirken nur so lange, wie sie angewendet werden, und lindern lediglich die Symptome.

CPAP – Überdruckbeatmung mit Maske

Bei mittelschwerer bis schwerer Schlafapnoe wird häufig eine CPAP-Maske verordnet, die nachts durch Überdruckbeatmung für offene Atemwege sorgt. Diese Behandlungsmethode hält die Schlafapnoe zwar gut in Schach, wirkt aber als passive Atemhilfe nur während der Anwendung. Eine Kräftigung der betroffenen Muskulatur findet dagegen nicht statt. 

Manche Betroffene finden die Maske unangenehm und das Gerät laut, was das Einschlafen erschweren kann. Andere gewöhnen sich an die Lösung und sind dann sehr zufrieden. 

Schnarch- oder Protrusionsschiene

Bei leichter bis mittelschwerer Schlafapnoe kommt häufig auch eine Schnarchschiene zum Einsatz, die ebenfalls nachts getragen wird. Angepasst wird diese in einer zahnärztlichen Praxis. Die Schnarchschiene bringt den Unterkiefer in eine vorgelagerte Stellung. Dadurch entsteht ein Unterbiss, der die Zunge nach vorn zieht und verhindert, dass sie nach hinten zurückfällt und die Atemwege blockiert. Wird über mehrere Stunden ein Unterbiss erzwungen, kann die veränderte Gebissstellung zu dauerhaften Problemen führen. Solche Veränderungen entwickeln sich aber langsam und sollten in der zahnärztlichen Praxis beobachtet werden.

Auch hierbei handelt es sich um eine passive Behandlungsmethode, die nur in der Zeit hilft, in der Sie die Schnarchschiene tragen.

Heute die Ausnahme: Operation

Eine Operation kommt heute nur noch in Ausnahmefällen in Frage. Operationen am Gaumensegel gehen häufig mit Nebenwirkungen einher, und zur Wirksamkeit liegen bisher nur wenige aussagekräftige Studien vor. Manchmal werden jedoch Kinder operiert, wenn ihre Schlafapnoe z. B. auf eine Vergrößerung der Mandeln oder Polypen zurückgeht. 

Auch wenn vergrößerte Mandeln bei Erwachsenen mit Schlafapnoe Probleme bereiten, empfiehlt sich eine Operation.[1]

Neuromuskuläre Behandlung mit IQoro

In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass IQoro effektiv die Muskulatur stärkt, die wir beim Essen, Schlucken und Atmen benutzen. Nach über 20 Jahren klinischer Erfahrung können wir heute sagen, dass IQoro den Zustand von Patienten mit verordneter CPAP-Behandlung oder fehlgeschlagener Schnarch-OP stark verbessert. 

Außerdem zeigt die Forschung, dass die Muskulatur von Gaumensegel und oberen Atemwegen durch die Behandlung mit IQoro deutlich gekräftigt wird. So war bei Menschen mit vollständiger Rachenlähmung nach 13 Wochen Training die normale Funktion wiederhergestellt.[5] 

Objektive Tests mit Druckmessungen und hochauflösender Manometrie konnten nachweisen, dass die neuromuskuläre Behandlung mit IQoro die gesamte Muskulatur von der Mundhöhle bis hin zum Zwerchfell aktiviert.[6, 7] So erreicht IQoro das Steuersystem für den Schluckprozess, das zudem eng mit der Atemfunktion verknüpft ist.

Pilotstudie zur Behandlung der Schlafapnoe mit IQoro

Für eine schwedische Pilotstudie trainierten zehn Personen mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA) drei Monate lang mit IQoro. Alle verwendeten eine CPAP-Maske, die sie während der Studie parallel zum Training weiterhin trugen.

Bei acht der zehn Personen, die an der Studie teilnahmen, lag eine schwere Schlafapnoe vor, bei den anderen beiden eine mittelschwere. An der Studie nahmen Betroffene teil, die in acht unabhängigen Schlafkliniken in ganz Schweden behandelt wurden. 

Drei Monate IQoro-Training brachten allen deutliche Besserung

Nach drei Monaten zeigten alle untersuchten Personen eine deutliche Besserung. Im Rahmen der Studie hatten sie IQoro nach unserem normalen Trainingsplan dreimal täglich angewendet – insgesamt also 90 Sekunden am Tag.

Bei den acht Personen, die zu Beginn der Studie eine schwere Schlafapnoe hatten, senkte das dreimonatige Training den Schweregrad auf „mittelschwer“.

Eine Person mit sehr schwerer Schlafapnoe (AHI-Wert von 59,8) konnte die Zahl der Atemaussetzer durch das Training deutlich senken (AHI-Wert von 35,4), auch wenn die Symptome bei Ende der Studie immer noch einer schweren Schlafapnoe entsprachen. Bei einer weiteren Person lagen die Werte am Ende der Studie zwar noch im Bereich einer mittelschweren Schlafapnoe, hatten sich aber ebenfalls stark verbessert. 

Auch wenn die Datenlage keine weitergehende statistische Analyse ermöglicht, sprechen die Studienergebnisse doch eine deutliche Sprache.

IQoro wirkt

Bereits heute kann IQoro bei einer Schlafapnoe als wirksame Ergänzung zur CPAP-Maske oder Schnarchschiene empfohlen werden – das zeigen neben der Pilotstudie geprüfte und international veröffentlichte Artikel, langjährige klinische Erfahrungen und nicht zuletzt die guten Behandlungsergebnisse. 

Umfassendere Studien zu den Themen Schnarchen und Schlafapnoe sind geplant. Unter anderem möchten wir dadurch das Interesse erhöhen, IQoro in ähnlichen Studien einzusetzen, damit seine Wirksamkeit auch auf diesem Feld langfristig und wissenschaftlich fundiert nachgewiesen werden kann.

Quellenangaben

  1. Hjärt och lungfonden (2016), Sömnapné – En skrift om andningsuppehåll under sömn, vetenskapligt ansvarig: Karl Franklin, universitetslektor och överläkare, Enheten för kirurgi, Umeå universitet, Umeå, Experter: Richard Harlid, överläkare vid Aleris FysiologLab i Stockholm; Jan Hedner, professor i sömnrelaterade sjukdomar, Sömnlaboratoriet, Sahlgrenska universitetssjukhuset i Göteborg; Michael Lysdahl, Aleris FysiologLab i Stockholm; Eva Lindberg, docent och överläkare, verksamhetschef för lung och allergikliniken vid Akademiska sjukhuset i Uppsala; Marie Marklund, tandläkare och universitetslektor vid institutionen för odontologi, Umeå universitet. 
    Sömnapné – En skrift om andningsuppehåll under sömn.pdf
     
  2. Sömnapné.se, http://www.somnapne.se 
     
  3. Yaggi HK, Concato J, Kernan WN, Lichtman JH, Brass LM, Mohsenin V. Obstructive sleep apnea as a risk factor for stroke and death. N Engl J Med 2005: 353: 2034-2041.
     
  4. K. A. Franklin, C. Sahlin, H. Stenlund, E. Lindberg, Sleep apnoea is a common occurrence in females, European Respiratory Journal Mar 2013, 
    41 (3) 610-615; DOI: 10.1183/09031936.00212711
     
  5. Hägg M., Tibbling L. Effect of IQoro® training on impaired postural control and oropharyngeal motor function in patients with dysphagia after stroke. Acta Otolaryngol 2016; 136 (7):742-748. DOI:10.3109/00016489.2016.1145797
    http://dx.doi.org/10.3109/00016489.2016.1145797.
     
  6. Hägg M, Tibbling L, Franzén T. Effect of IQoro® training in hiatal hernia patients with misdirected swallowing and esophageal retention symptoms. Acta Otolaryngol. 2015 Jul;135(7):635-9.
     
  7. Hägg M, Tibbling L, Franzén T. Esophageal dysphagia and reflux symptoms before and after oral IQoro® training. World J Gastroenterol 2015; 21(24): 7558-7562
    Open access: http://www.wjgnet.com/1007-9327/full/v21/i24/7558.htm
  8. Hjärt-Lungfonden, https://www.hjart-lungfonden.se/sjukdomar/lungsjukdomar/somnapne/
  9. 1177, Västra Götalandsregionen, https://www.1177.se/sjukdomar–besvar/lungor-och-luftvagar/andningssvarigheter-och-andningsuppehall/obstruktiv-somnapne
  10. Farhan S. (2018) Neuromuscular injuries and pharyngeal dysfunction in snorers and sleep apnea patients. Umeå Universitet, http://umu.diva-portal.org/smash/record.jsf?pid=diva2%3A1200372&dswid=-6830
  11. Svenska Sömnapnéregistret, https://sesar.registercentrum.se/