Zwerchfellbruch (Hiatushernie)

Bei einem Zwerchfellbruch hat sich die Durchtrittsöffnung für die Speiseröhre im Zwerchfell geweitet, weil das Zwerchfell teilweise oder im Ganzen geschwächt ist. Hier erklären wir, was bei einem Zwerchfellbruch im Körper geschieht und welche Symptome häufig auftreten.

Ein Zwerchfellbruch führt häufig zu Sodbrennen, Reizhusten, einem Kloßgefühl im Hals oder einem Fremdkörpergefühl in der Brust. Manchen fällt das Schlucken besonders fester Nahrung schwer, z. B. bei trockenem Fleisch. Aber auch andere Symptome sind möglich.

Ein Zwerchfellbruch verursacht die häufigste Art von Schluckstörungen, die intermittierende ösophageale Dysphagie. Hiervon sind altersunabhängig rund 10 % der Bevölkerung betroffen.[1]

Andere Bezeichnungen des Zustands lauten Hiatushernie oder Zwerchfellhernie. Manchmal wird ein Zwerchfellbruch fälschlicherweise auch als Magenbruch oder Magenhernie bezeichnet. Doch all diese Begriffe beziehen sich auf das gleiche Phänomen.

Bei Schluckbeschwerden ist es wichtig, die Ursache der Probleme ärztlich abklären zu lassen, um bestimmte Erkrankungen auszuschließen.

Hier beschreiben wir, was bei einem Zwerchfellbruch im Körper geschieht und welche Symptome häufig auftreten.

Außerdem gehen wir darauf ein, wie sich ein Zwerchfellbruch diagnostizieren und mit dem neuromuskulären Trainingsgerät IQoro effektiv behandeln lässt, dessen Therapiewirkung wissenschaftlich erwiesen ist. 

Bis zum Sommer 2014 standen als einzige Maßnahme säurehemmende Medikamente zur Verfügung, die jedoch nur die Symptome lindern. Eine Operation wiederum birgt Risiken und kommt daher nur selten in Frage. 

Typische Symptome eines Zwerchfellbruchs

Ein Zwerchfellbruch muss nicht unbedingt eine regelrechte Schluckstörung (Dysphagie) verursachen. Ärztliche Hilfe wird stattdessen meist aufgrund der folgenden Beschwerden gesucht, die bei einem Zwerchfellbruch ebenfalls häufig vorkommen. 

Wenn Sie einen Zwerchfellbruch haben, bemerken Sie beim oder eine Weile nach dem Schlucken vielleicht eines oder mehrere der folgenden Symptome. Dabei treten diese nicht unbedingt täglich auf, und beschwerdefreie Phasen sind durchaus möglich: 

  • Saures Aufstoßen, Sodbrennen, Reflux.
  • Reizhusten.
  • Kloßgefühl/Krämpfe im Hals und/oder in der Drosselgrube.
  • Fremdkörpergefühl im Brustbereich.
  • Probleme beim Schlucken besonders fester Nahrung, wie z. B. Huhn, trockenes Fleisch, Reis oder trockenes, weiches Brot.
  • Gelegentlich, aber häufiger als üblich, auftretendes Verschlucken.
  • Früh einsetzendes Sättigungsgefühl.
  • Schaumiger, zäher oder übermäßiger Speichel, der sich ggf. schwer schlucken lässt und daher ein vermehrtes Schluckbedürfnis mit sich bringt. 
  • Erhöhter Flüssigkeitsbedarf, um Essen herunterschlucken zu können.
  • Heruntergeschluckte Nahrung kommt einige Zeit nach dem Essen hoch, manchmal in Form starker Brechanfälle mit sehr zähem Schleim. 
  • Atembeschwerden.
  • Heiserkeit.
  • Gurgelnde, undeutliche Stimme.
  • Blähungen und häufiges Aufstoßen.
  • Schmerzen in der Brust oder Speiseröhre. Die Schmerzen können so stark sein, dass fälschlicherweise ein Herzinfarkt vermutet wird.
  • Schmerzen durch aufgeblähten Bauch.
  • Schmerzen im Schädelknochen hinter dem Ohr. 
  • Schmerzen, die in den Rücken ausstrahlen.
  • Das Essen dauert lange, insbesondere in Gesellschaft oder in einem lauten und stressigen Umfeld. 
  • Manche empfinden dies als so belastend, dass gemeinsames Essen und Trinken vermieden wird. 

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Ein Zwerchfellbruch ist eine eigentlich harmlose Erkrankung der Speiseröhre. Bleibt diese jedoch unbehandelt, werden die Beschwerden mit der Zeit oft schlimmer.

So kann es sein, dass die oben aufgeführten Symptome immer häufiger auftreten und zunehmend den Alltag erschweren. Es empfiehlt sich daher, so früh wie möglich mit der Behandlung zu beginnen. 

Wenn die Erkrankung zu lange unbehandelt bleibt, kann die Muskelkraft weiter nachlassen – und ihre Stärkung länger als eigentlich nötig dauern.

Was bei einem Zwerchfellbruch im Körper geschieht

Ein Zwerchfellbruch wird von einem erschlafften Zwerchfell verursacht. Das Zwerchfell oder Diaphragma erstreckt sich als kuppelförmige Struktur vom Bereich der unteren Rippen bis zum Brustbein und trennt die Brusthöhle von der Bauchhöhle (in der Abbildung unten als orangefarbene, horizontale Linie dargestellt). Zum Einsatz kommt das Zwerchfell unter anderem, wenn wir atmen oder uns erbrechen. 

Die Speiseröhre verläuft hinter dem Herz durch die Brusthöhle und geht durch eine kleine Öffnung im Zwerchfell in den direkt darunter liegenden Magen über. Wenn wir aufgrund eines Reflexes zur Magenentleerung erbrechen, stülpt sich der Magen durch die Öffnung im Zwerchfell nach oben. 

Anschließend gleitet der Magen auf kontrollierte Weise wieder in seine normale Position unter dem Zwerchfell zurück.  

Der Magen gleitet unkontrolliert nach oben

Bei einem Zwerchfellbruch ist die Muskulatur des Zwerchfells im Bereich der Öffnung, durch die die Speiseröhre in den Magen mündet, erschlafft. Dadurch kann der Magen unkontrolliert durch die Öffnung hin- und hergleiten, was sowohl die Funktion der Speiseröhre als auch das Schließvermögen des Mageneingangs beeinträchtigen kann. 

Eine weitere Folge ist, dass sich der obere Speiseröhrenschließmuskel (auch als oberer Ösophagussphinkterbezeichnet, oÖS) nicht vollständig öffnet, was den Weg der Nahrung in die Speiseröhre behindert.

Ursachen der Symptome

Damit die Nahrung zügig durch die Speiseröhre in den Magen gelangt, spannt sich die Längsmuskulatur der Speiseröhre an. In diesem Moment bildet die Speiseröhre ein starres Rohr. Der obere Speiseröhrenschließmuskel öffnet sich und lässt die Nahrung nach unten rutschen. 

Der obere Teil des Magens liegt in der Brusthöhle

Bei einem Zwerchfellbruch liegt ein Teil des Magens stattdessen in der Brusthöhle, siehe die linke Abbildung oben. In diesem Fall schiebt sich die Speiseröhre wie ein Akkordeon zusammen, und die Längsmuskulatur der Speiseröhre erschlafft. 

Dadurch verlieren die Muskeln der Speiseröhre die Fähigkeit, ein starres Rohr zu bilden und beim Schlucken den oberen Speiseröhrenschließmuskel zu öffnen. 

Dies verursacht z. B. die folgenden Symptome:

  • Kloß- und Fremdkörpergefühl im Hals.
  • Schmerzen in der Speiseröhre.
  • Krampfartiges Gefühl beim Schlucken.
  • Nahrung kann in den Falten der Speiseröhre stecken bleiben und muss erbrochen werden.

Da sich der obere Speiseröhrenschließmuskel nicht richtig öffnet, kann auch dort Nahrung stecken bleiben und in die Luftröhre gelangen. In diesem Fall können Sie sich verschlucken, husten oder andere Atemwegsbeschwerden bekommen.   

Der Mageneingang ist geöffnet und lässt Magensäure durch

Damit der Mageneingang (unterer Ösophagussphinkter, uÖS) richtig schließt und keine Magensäure durchlässt, muss der Magen vollständig in der Bauchhöhle liegen. Dann öffnet sich der Mageneingang wie eine Tür nur in eine Richtung, und die Magensäure bleibt unten. 

Befindet sich der Mageneingang dagegen in der Brusthöhle, öffnet er sich wie eine Schwingtür in beide Richtungen. Da der Mageneingang in diesem Fall geöffnet bleibt, gelangt Magensäure in den Mund und manchmal auch in die Atemwege. 

Auf der linken Abbildung liegt der Mageneingang über dem Zwerchfell, auf der rechten Abbildung darunter.
Auf der linken Abbildung liegt der Mageneingang über dem Zwerchfell, auf der rechten Abbildung darunter.

Dies kann z. B. die folgenden Symptome verursachen:

  • Reizhusten.
  • Gurgelnde, undeutliche Stimme.
  • Saures Aufstoßen.
  • Starker Speichelfluss mit schaumiger Konsistenz.

Der schaumige Speichel ist darauf zurückzuführen, dass die Atemwege einen zähen Schaum absondern, der die Schleimhäute und Stimmbänder vor der ätzenden Magensäure schützt. Wenn die Atemwege betroffen sind, führt man die Symptome vielleicht fälschlicherweise auf Asthma zurück. 

Asthma-Medikamente bringen in diesem Fall jedoch keine Besserung. Dieser zähe, schaumige Schleim lässt sich manchmal nur schwer schlucken. Einige Betroffene klagen sogar über eine Art Muskelkater hinter den Ohren, der eine Folge häufiger Schluckversuche ist.  

Andere Organe werden verdrängt

Wenn ein Teil des Magens in die Brusthöhle gerutscht ist, verdrängt er dort andere Organe, wie z. B. die Lunge oder das Herz. Dies kann so starke Schmerzen in der Brust verursachen, dass die Symptome als Herzinfarkt fehlinterpretiert werden. 

Zwerchfellbruch behandeln

IQoro ist ein patentiertes Trainingsgerät mit CE-Kennzeichnung und zugehöriger Behandlungsmethode. Diese Behandlung geht auf über 20 Jahre Forschung in Schweden zurück und wurde in Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken Umeå, Uppsala und Linköping entwickelt. 

IQoro ist das einzige Mittel, das die gesamte Muskulatur von der Mundhöhle bis zum Zwerchfell kräftigt und so den Zwerchfellbruch auf einfache, natürliche und effiziente Weise behandelt. Wenn Sie mit IQoro trainieren, bekämpfen Sie die Ursache des Zwerchfellbruchs und damit der Symptome – ganz ohne Medikamente und Nebenwirkungen. 

Das Training dauert insgesamt 90 Sekunden pro Tag und sollte über 6–8 Monate durchgeführt werden, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Wenn die gewünschte Wirkung erreicht ist, sollten Sie unbedingt ein Erhaltungstraining anschließen. Die CE-Kennzeichnung von IQoro besagt, dass das Gerät die Anforderungen der schwedischen Arzneimittelbehörde in Bezug auf Gesundheit, Sicherheit und Umwelt erfüllt.

Das Training mit IQoro beansprucht die Muskulatur von Lippen, Wangen und Rachen bis in das obere Drittel der Speiseröhre hinein (den sogenannten Buccinator-Mechanismus,, eine Kette quergestreifter Muskeln). Außerdem kräftigt es die Muskulatur von Mageneingang und Zwerchfell. 

Die Behandlung führt dazu, dass mehr Druck auf den Schlitz im Zwerchfell ausgeübt wird, durch den die Speiseröhre in den Magen mündet. Dies wiederum stärkt das Zwerchfell und versetzt es wieder in die Lage, den Magen in seiner natürlichen Position unter dem Zwerchfell zu halten. Mit zunehmender Muskelkraft des Zwerchfells lassen die Symptome auf natürliche Weise immer mehr nach und können sogar vollständig verschwinden.[2, 3]

Wann zeigen sich erste Ergebnisse der Behandlung?

Laut einer im World Journal of Gastroenterology veröffentlichten Studie führte das IQoro-Training bei 90 Sekunden täglicher Übungsdauer über 6–8 Monate bei allen Patienten mit der Diagnose Zwerchfellbruch oder entsprechenden Symptomen (ösophageale Dysphagie) zu einer Verbesserung. 

Die Studienteilnehmer waren zwischen 19 und 85 Jahre alt und hatten vor der Behandlung mit IQoro 1 bis 15 Jahre lang Symptome (durchschnittlich 3 Jahre).[2] 

Ein Zwerchfellbruch ist die Folge geschwächter Muskulatur: Je länger die Symptome also bereits vorliegen, desto länger dauert es, diese Muskeln wieder aufzubauen. Dies lässt sich durchaus damit vergleichen, wenn Sie länger mit dem Lauf- oder Fitnesstraining aussetzen. 

Um eine Verschlechterung der Symptome zu verhindern, ist es daher wichtig, möglichst früh mit der Behandlung zu beginnen. Der Behandlungserfolg stellt sich nach und nach ein: Während manche bereits nach wenigen Wochen eine Veränderung spüren, dauert dies bei anderen die gesamte Trainingsdauer von 6–8 Monaten oder länger. 

Hier erfahren Sie, wie Sie mit IQoro trainieren.

Schnell zugängliche Hilfe, die eine OP ersetzen kann

Forschungen zufolge stellt das Training mit IQoro eine einfache und kostengünstige Behandlungsmethode dar, die eine Zwerchfellbruch-Operation ersetzen kann.[2] Somit können nun alle Betroffenen, die einen diagnostizierten Zwerchfellbruch oder entsprechende Symptome haben, schnell und unkompliziert Hilfe bekommen. 

Linderung der Symptome bis zum Behandlungserfolg

Es ist wissenschaftlich belegt, dass IQoro die Ursache eines Zwerchfellbruchs behandelt. Bis Sie die ersten Ergebnisse spüren, kann es aber etwas dauern. Damit Sie Ihren Alltag bewältigen, ist daher neben dem IQoro-Training vielleicht eine Linderung der Symptome nötig.

Hier finden Sie einige Empfehlungen, die gegen die Symptome helfen können. Beachten Sie bitte, dass diese nur die Symptome lindern: 

  • Erhöhen Sie das Kopfende an Ihrem Bett um ca. 15 cm und liegen Sie auf der linken Seite – so gelangt der Mageninhalt nicht so leicht in die Speiseröhre. 
  • Versuchen Sie, eventuelles Übergewicht zu reduzieren. 
  • Meiden Sie Speisen und Getränke, die Ihnen nicht gut bekommen.
  • Trinken Sie nach jedem Bissen Essen etwas Wasser.
  • Vermeiden Sie es, sich nach vorn zu beugen und schwer zu heben.

Fehldeutung als Nahrungsverweigerung bei Kindern

Matvägran hos barn kan bero på diafragmabråck

Bei Säuglingen liegt der Mageneingang immer über dem Zwerchfell – in diesem Alter ist das ganz normal. Daher kann es schon bei leichtem Druck auf den Bauch schnell passieren, dass nach den Mahlzeiten Mageninhalt zurück in den Mund fließt. 

Viele Frühgeborene und Kinder, die mit einem Syndrom oder einer Erkrankung auf die Welt kommen, sind hiervon besonders betroffen, weil auch der Speiseweg geschwächt ist. Dies äußert sich häufig in schwallartigem Erbrechen, nachdem der Säugling nur wenige Schlucke Muttermilch getrunken hat. 

Zusätzlich kann das Füttern dadurch erschwert sein, dass in solchen Fällen häufig die Muskulatur von Gesicht, Lippen und Mundhöhle noch nicht richtig funktioniert. 

Das Längenwachstum der Speiseröhre beginnt in der Regel im Alter von sechs Monaten. Mit ca. einem Jahr ist auch der Magen in die normale Position unter dem Zwerchfell gerutscht, und die Funktion des Speisewegs normalisiert sich allmählich. 

Nur bei wenigen Kindern verbleibt der Mageneingang über dem Zwerchfell. Dies kann dann die gleichen Beschwerden verursachen wie ein Zwerchfellbruch bei Erwachsenen. 

Bei Kindern wird ein Zwerchfellbruch häufig als Nahrungsverweigerung fehlinterpretiert. Wenn das Kind z. B. problemlos trinkt, bei besonders fester Nahrung wie Fleisch, Reis, Huhn oder trockenem, weichem Brot aber den Kopf wegdreht, könnte dies an einem Zwerchfellbruch liegen. 

Schluckprobleme mit Bissen ab einer bestimmten Größe

Wenn Ihnen das Schlucken größerer Bissen grundsätzlich Probleme bereitet und Sie schon häufiger eine Lungenentzündung hatten oder in kurzer Zeit Gewicht verloren haben, empfehlen wir Ihnen den Abschnitt Achalasie (Die Seite liegt nur in englischer Sprache vor). Manchmal wird ein Zwerchfellbruch mit der Achalasie verwechselt, einer seltenen Erkrankung der Speiseröhre. 

Das Vorliegen einer solchen Achalasie ist daran zu erkennen, dass bei der Diagnose die vollständige lateinische Bezeichnung „Achalasia cardiae“ genannt ist.

Wenn Sie bei Bissen ab einer bestimmten Größe immer ein Fremdkörpergefühl im Brustraum wahrnehmen, kann auch eine Verengung vorliegen, z. B. durch Narben- oder Taschenbildung oder eine Geschwulst. In diesem Fall liegt eine permanente Dysphagie vor. Wenden Sie sich bei einem solchen Verdacht am besten an einen Facharzt oder eine Fachärztin für Chirurgie oder Gastroenterologie.  

Wenn Sie bereits in ärztlicher Behandlung waren

Vielleicht haben Sie wegen Ihrer Symptome schon ärztliche Hilfe in Anspruch genommen, bisher aber nur säurehemmende Medikamente erhalten. Dabei lassen sich die Probleme, die von einem Zwerchfellbruch verursacht werden, mittlerweile wirksam behandeln. 

Die Behandlung mit IQoro kostet nicht viel, ist einfach anzuwenden und hat keinerlei Nebenwirkungen. Damit bietet sie Menschen, denen ein Zwerchfellbruch das Leben schwer macht, einen echten Ausweg. 

IQoro und die dazugehörige Behandlungsmethode wurden im Sommer 2014 in Schweden auf den Markt gebracht und sind seitdem für das Gesundheitswesen und die Allgemeinheit erhältlich. Dennoch ist die Behandlung in vielen Gesundheitseinrichtungen noch nicht sehr bekannt. 

Es kann also sicher nicht schaden, bei Ihrem nächsten Arztbesuch einige Informationen zu IQoro mitzubringen.  

Säurehemmende Medikamente

Saures Aufstoßen, Sodbrennen und Reflux wurden lange vor allem mit säurehemmenden Medikamenten behandelt. Wenn diese nicht ausreichend halfen, was bei einem Zwerchfellbruch selten der Fall war, blieb nur eine Operation. 

Zwerchfellbruch-Operation

Bei dieser OP, die wie alle Operationen nicht unerhebliche Kosten und auch gewisse Risiken mit sich bringt, wird der Magen unter dem Zwerchfell fest vernäht. Dies geht nicht ohne Nebenwirkungen vonstatten.[2] 

So ist nach diesem Eingriff z. B. das Erbrechen auf natürlichem Wege nicht mehr möglich, sondern die betroffene Person muss ins Krankenhaus. Dort wird der Magen mithilfe eines Katheters geleert.[5] 

Daher kommt eine solche Operation nur in den schlimmsten Fällen in Frage, und viele Betroffene leiden teilweise seit Langem unter den Symptomen. Diese können die Freude an gemeinsamen Mahlzeiten mindern und den Alltag auch darüber hinaus deutlich beeinträchtigen.

Quellenangaben:

  1. Kjellén G, Tibbling L. Manometric oesophageal function, acid perfusion test and symptomatology in a 55-year-old general population. Clinical Physiology. 1981; 1:405-15
     
  2. Hägg M, Tibbling L, Franzén T. Esophageal dysphagia and reflux symptoms before and after oral IQoro® training. World J Gastroenterol 2015; 21(24): 7558-7562.
     
  3. Hägg M, Tibbling L, Franzén T. Effect of IQoro® training in hiatal hernia patients with misdirected swallowing and esophageal retention symptoms. Acta Otolaryngol. 2015 Jul; 135 (7):635-9. 
     
  4. Nin CS, Marchiori E, Irion KL, Paludo Ade O, Alves GR, Hochhegger DR, Hochhegger B. Barium swallow study in routine clinical practice: a prospective study in patients with chronic cough. J Bras Pneumol 2013; 39: 686-691 [PMID: 24473762 DOI:10.1590/S1806-37132013000600007]
     
  5. Tibbling-Grahn L, broschyr 03 Svenska Dysfagiförbundet, Stoppar maten upp i bröstet när du äter? Mellangärdesbråck – En vanlig matstrupssjukdom i alla åldrar.