Schnarchen – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Schnarchen ist ein häufiges Problem, das sowohl bei Ihnen als auch bei der Person, mit der Sie das Bett teilen, zu Schlafstörungen führen kann. Aber warum schnarchen Menschen eigentlich, und wie kann man das Schnarchen abstellen? Hier finden Sie Antworten, die Ihnen bei Ihrem Schnarchproblem helfen werden.

Wie entsteht das Schnarchen?

Schnarchen wird oft dadurch verursacht, dass sich der weiche Gaumen im hinteren Teil des Mundes zu sehr entspannt, sodass die Luft nur schwer hindurchströmen kann. Dies verursacht Vibrationen im Gaumen und Rachen, die wiederum das Schnarchgeräusch erzeugen. 

Mit der Zeit kann das Schnarchen dazu führen, dass diese Vibrationen die Nerven und schließlich die Rachenmuskulatur schädigen. Unter Umständen bedeutet eine gestörte Nachtruhe auch, dass Sie und eventuell die Person neben Ihnen sich nicht ausreichend regenerieren und dadurch z. B. Konzentrationsstörungen entwickeln. 

Aber wie lässt sich das Schnarchen stoppen? Und welche Symptome bringt es am häufigsten mit sich? Im Folgenden gehen wir näher auf diese und weitere Fragen ein. 

Symptome des Schnarchens

Woher wissen Sie, ob Sie schnarchen? Schnarchen betrifft direkt oder indirekt sehr viele Menschen. 

Wenn Sie mit jemandem zusammenleben, werden Sie vermutlich früher oder später erfahren, dass Sie schnarchen. Wer aber meistens alleine schläft, bekommt vielleicht gar nicht mit, dass er oder sie ein Problem hat. 

Es gibt jedoch einige typische Schnarchsymptome, die Sie aufhorchen lassen sollten, wenn Sie einen entsprechenden Verdacht haben:

  • Beim Aufwachen haben Sie einen trockenen Mund oder Halsschmerzen.
  • Sie haben morgens Kopfschmerzen.
  • Sie fühlen sich unausgeruht und sind tagsüber müde.
  • Sie müssen nachts oft aufstehen, weil Sie Harn lassen müssen.
    Dies liegt daran, dass wegen der schlechteren Sauerstoffsättigung des Bluts nachts mehr Urin produziert wird. 

Vielleicht beschweren sich auch Ihre Mitmenschen, dass Sie schnarchen, obwohl Sie selbst gar nichts merken. 

Es gibt auch verschiedene Apps, die nachts Geräusche aufzeichnen und Ihnen damit zeigen können, ob Sie schnarchen. Schauen Sie sich ruhig einmal unter diesen Apps um – sicher ist eine dabei, die Ihren Schnarchverdacht ggf. bestätigen kann.

Unabhängig von den Symptomen ist es wichtig, das Problem in den Griff zu bekommen, damit es mit der Zeit nicht zu Schlimmerem führt.

Nach einem Monat brauchte Roger keine Schnarchschiene mehr

Vor dem Training mit IQoro hatte Roger Sundström schon alles Mögliche gegen sein Schnarchen ausprobiert. Durch die neue Behandlungsmethode konnte er sein nächtliches Holzfällerdasein endlich beenden.

Als ich schon nach einem Monat merkte, dass IQoro tatsächlich wirkt, legte ich die scheuernde und schmerzende Schnarchschiene ab. Rogers Geschichte lesen

Andere Symptome, die in Verbindung mit Schnarchen auftreten können

Haben Sie Reflux, Sodbrennen, saures Aufstoßen, Brustschmerzen oder ein Kloßgefühl im Hals? Auch diese Beschwerden können durchaus mit Ihrem Schnarchen zusammenhängen.

Alle weisen darauf hin, dass der Schluckprozess nicht mehr einwandfrei funktioniert. Dieser umfasst eine Kette aus 148 Muskeln, die durch ein koordiniertes Zusammenspiel dafür sorgen, dass Speisen und Getränke sicher vom Mund in den Magen gelangen.

Eine Schwächung der Muskulatur im oberen Teil dieser Muskelkette, also in der Mundhöhle und im Rachen, kann Schnarchen verursachen. Die anderen hier genannten Probleme gehen dagegen auf Muskeln zurück, die weiter unten in der Muskelkette liegen – im Zwerchfell und im oberen Teil des Magens.

Es handelt sich also um ganz unterschiedliche Muskeln, die aber alleTeil desselben Prozesses sind. Menschen, die wegen der geschwächten Muskulatur im oberen Teil der Muskelkette schnarchen, haben daher nicht selten auch andere Probleme, die weiter unten in dieser Kette entstehen.

Die gute Nachricht: All diese Beschwerden gehen auf denselben Prozess zurück und lassen sich mit derselben täglichen Trainingsroutine behandeln.

Schnarchen loswerden

Meistens wird Schnarchen von einer geschwächten Muskulatur im Rachen und in den oberen Atemwegen verursacht. Um es loszuwerden, müssen Sie diese Muskeln stärken, damit Ihre Atemwege im Schlaf frei bleiben. Und genau hier kommt IQoro ins Spiel. 

Die meisten Mittel gegen Schnarchen helfen nur, solange Sie diese anwenden. An der eigentlichen Ursache Ihres Schnarchens ändern sie also nichts. Solche Mittel werden als passive Behandlungsmethoden bezeichnet. 

Reflux und Sodbrennen mit IQoro behandeln

Um das Schnarchen nicht nur kurzfristig, sondern auf Dauer loszuwerden, brauchen Sie eine aktive Behandlungsmethode, mit der Sie die Muskulatur kräftigen. Nur so wird das Schnarchen allmählich nachlassen und schließlich völlig ausbleiben. Hierbei brauchen Sie auch keine Schnarchschiene oder anderen Hilfsmittel mit ins Bett zu nehmen.

IQoro ist eine aktive Behandlungsmethode, die Sie tagsüber anwenden.

Schnarchen mit IQoro behandeln

Der beste Weg, das Schnarchen auf natürliche Weise zu stoppen, ist die Stärkung der Muskeln in Hals und Rachen. Je kräftiger die Muskeln, desto weiter geöffnet bleiben die Atemwege. Dies wiederum mindert das Schnarchen und langfristig das Risiko, eine Schlafapnoe zu entwickeln.

Mit dem IQoro-Training stärken Sie die Muskulatur der Atemwege und die gesamte am Schluckprozess beteiligte Muskelkette.

Die IQoro-Behandlung dauert nur 3×30 Sekunden pro Tag und erfolgt tagsüber. Damit unterscheidet sie sich von vielen anderen Anti-Schnarch-Hilfen, die während des Schlafs eingesetzt werden. 

IQoro wirkt – das konnten zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, die an schwedischen Universitäten durchgeführt und in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. 

Wie funktioniert es?

Wenn Sie IQoro verwenden, trainieren Sie alle 148 Muskeln, die am Schluckprozess beteiligt sind, mit hoher Intensität. Dazu gehören die Muskeln des Rachens, des weichen Gaumens und der oberen Atemwege. 

So wie Sie mit regelmäßigen Liegestützen Ihre Arme kräftigen, werden auch die Muskeln des Gaumens und der oberen Atemwege stärker, wenn Sie diese regelmäßig betätigen. 

Regelmäßige Bewegung verbessert den Muskeltonus und damit die Fähigkeit, Ihre Atemwege im Schlaf frei zu halten. Damit sinkt das Risiko, dass der Rachenraum zu eng wird und der erschlaffte weiche Gaumen im Luftstrom zu vibrieren beginnt.

Mit der Zeit nimmt der Trainingseffekt zu und lässt das Schnarchen immer mehr nach. Damit das Behandlungsergebnis bestehen bleibt, empfiehlt sich anschließend ein regelmäßiges Erhaltungstraining – wie bei jedem anderen Krafttraining auch.

Mehr erfahren: Wie Sie mit IQoro trainieren

Wie schnell wird es mir besser gehen?

Die Dauer der Behandlung mit IQoro hängt von Ihren individuellen Voraussetzungen und Beschwerden ab. Wie lange es dauert, bis Sie nicht mehr schnarchen, hängt unter anderem davon ab, wie lange Sie schon schnarchen, wie geschwächt Ihre Muskeln sind und wie sorgfältig Sie Ihr tägliches Trainingsprogramm durchführen.

Laut Kundenbefragungen stellen viele Menschen innerhalb weniger Wochen positive Ergebnisse des IQoro-Trainings fest, während andere für eine Verbesserung einige Monate lang trainieren müssen. 

Nach den ersten 3–6 Monaten Training gemäß unserer Übungsanleitung ist ein Erhaltungstraining erforderlich, um erneutes Schnarchen zu verhindern.

Wenn Sie gemäß der Anleitung trainieren, die Ihrem IQoro beiliegt, können Sie sich auf unsere Erfolgsgarantie berufen. Wenn sich Ihr Schnarchen nicht innerhalb von sechs Monaten bessert, bekommen Sie Ihr Geld zurück. 

Sie behandeln mehrere Probleme gleichzeitig

Die Behandlung mit IQoro stellt ein hochintensives Training dar, das alle 148 am Schluckprozess beteiligten Muskeln stärkt. Ob Schnarchen, Sodbrennen, Schluckbeschwerden oder andere Probleme im Zusammenhang mit dem Schluckprozess: Das Behandlungsprinzip ist immer gleich.

Daher bemerken viele Menschen, die mit IQoro trainieren, positive und oft unerwartete Nebeneffekte. Wenn Sie die Behandlung vielleicht wegen des Schnarchens beginnen, behandeln Sie quasi nebenbei auch andere Symptome wie z. B. ein Kloßgefühl im Hals oder anhaltendes Räuspern.

Mehr erfahren: Was ist ein Zwerchfellbruch?

Kann ich IQoro und eine Schnarchschiene gleichzeitig verwenden?

Bei Verwendung einer Schnarchschiene können Sie diese nachts ruhig weitertragen und tagsüber schon anfangen, mit IQoro Ihre Muskulatur zu kräftigen. 

Wenn Sie eine erste Wirkung des Trainings spüren und Ihre Schnarchschiene ablegen möchten, ist es wichtig, dies vorher mit der behandelnden Praxis zu besprechen.

Wissenschaftliche Studien zu IQoro

Nach über 20 Jahren klinischer Erfahrung können wir heute sagen, dass IQoro den Zustand von Patienten mit verordneter CPAP-Behandlung oder fehlgeschlagener Schnarch-OP stark verbessert. 

Hier können Sie einige der Ergebnisse der durchgeführten wissenschaftlichen Studien nachlesen:

  • Die Forschung zu IQoro wurde hauptsächlich an Patienten mit Schlaganfall, Reflux und Schluckbeschwerden durchgeführt. Man weiß aber, dass bei einem Schlaganfall die gleichen Muskeln und Nerven geschädigt werden wie bei Menschen, die schon lange schnarchen.
  • Die Studien zu IQoro und Schlaganfall wiesen nach, dass das Training die für das Schnarchen verantwortliche Muskulatur stärkt – auch wenn sie nicht speziell an schnarchenden Personen durchgeführt wurden.
  • Der Forschung zufolge kräftigt das IQoro-Training die Muskulatur der oberen Atemwege und des weichen Gaumens. So war bei Menschen mit vollständiger Rachenlähmung nach 13 Wochen Training die normale Funktion wiederhergestellt.
  • Objektive Tests mit hochauflösender Manometrie und Druckmessungen zeigten, dass die neuromuskuläre Behandlungsmethode IQoro die Muskeln von der Mundhöhle bis zum Zwerchfell anspricht.
  • So erreicht IQoro das Steuersystem für den Schluckprozess, das auch eng mit der Atemfunktion verbunden ist.

Symptomlinderung bei Schnarchen

Oben ging es darum, wie das IQoro-Training als aktive Behandlungsmethode die Ursache des Schnarchens behandelt. 

Bei den meisten erhältlichen Mitteln gegen Schnarchen handelt es sich um passive Behandlungsmethoden. Diese Methoden reduzieren das Schnarchen während der Behandlung selbst, behandeln aber nicht die Ursache des Schnarchens. Daher kehrt das Schnarchen zurück, wenn die passive Behandlung beendet wird.

Sehen wir uns verschiedene Methoden, Tipps und Hausmittel an, die üblicherweise gegen Schnarchen eingesetzt werden.

Passive Schnarchhilfen

  • Schnarchschiene
    Eine Schnarch- oder spezielle Aufbissschiene zieht den Unterkiefer nach vorn, um die Atemwege im Schlaf zu erweitern. 
  • Schnarchspray
    Ein Schnarchspray kann das Schnarchen reduzieren, indem es das Gewebe im Rachen aufweicht und so die Vibrationen dämpft.
  • Nasendilatator
    Ein Nasendilatator ist eine kleine Kunststoffschiene, die in die Nase eingeführt wird. Sie weitet die Nasenlöcher und kann so gegen Schnarchen helfen. 
  • Schnarchpflaster
    Es gibt Schnarchpflaster, die man auf die Nase klebt und die das Schnarchen bei Erkältungen, Allergien oder verstopfter Nase lindern sollen. Das Pflaster erweitert die Nasengänge und verbessert so den Luftstrom. 
  • Gaumenstreifen
    Ein weiteres Hilfsmittel gegen Schnarchen sind sogenannte Gaumenstreifen. Diese lösen sich im Mund auf und erweichen dort das Gewebe, wodurch das Schnarchen nachlassen soll. 
  • Mundwasser
    Auch Mundwasser lässt sich als passive Behandlungsmethode gegen Schnarchen einsetzen. Sie basiert darauf, dass sich der hintere Teil des Rachens zusammenzieht. Dadurch werden die Muskeln jedoch nicht gekräftigt, sondern nur vorübergehend gestrafft.  
  • CPAP (Überdruckbeatmung mit Maske)
    Wird hauptsächlich bei Patienten angewendet, die von Atemaussetzern während des Schlafs, also einer obstruktiven Schlafapnoe, betroffen sind.
  • Ohrenstöpsel
    Als letztes passives Hilfsmittel gegen das Schnarchen seien hier Ohrenstöpsel genannt. Und genau wie die anderen hier aufgeführten Mittel richten auch Ohrenstöpsel nichts gegen die eigentliche Ursache des Schnarchens aus, sondern helfen nur vorübergehend. 

Eva trainierte ihr Schnarchen heimlich weg

Eva erfuhr plötzlich, dass sie schnarchte – was sie nicht nur überraschte, sondern auch peinlich berührte. Also begann sie, heimlich mit IQoro zu trainieren.

Schon von meinem Schnarchen wussten nur meine Kinder und Enkelkinder. Aber selbst ihnen sagte ich nicht, dass es vom IQoro-Training weggegangen ist, sondern nur, dass es sich dann wohl ausgewachsen hat. Evas Geschichte lesen

Hausmittel und Tipps gegen Schnarchen

Die folgenden Hausmittel und Tipps können das Schnarchen ggf. vorübergehend lindern.

Da sie nichts zur Stärkung der geschwächten Muskeln beitragen, empfehlen wir, sie neben dem IQoro-Training zu verwenden, während Sie auf die Wirkung der Behandlung warten. 

  • Schlafen Sie auf der Seite oder auf dem Bauch – vermeiden Sie die Rückenlage.
  • Wählen Sie ein flaches Kissen, damit der Nacken möglichst gerade liegt.
    Ein gekrümmter Nacken verstärkt die Verengung im Rachen. 
  • Vermeiden Sie Übergewicht.
    Schon ein paar Kilo Gewichtsverlust können beim Schnarchen einen großen Unterschied bewirken.
  • Meiden Sie Alkohol.
    Alkohol entspannt die Muskeln und kann zum Schnarchen beitragen. 
  • Atmen Sie durch die Nase.
    Wenn Sie durch den Mund atmen, obwohl Sie nicht erkältet sind, könnte dies an einer Verengung in der Nase liegen. Es empfiehlt sich, dies ärztlich abklären zu lassen.

Ursachen des Schnarchens

Schnarchgeräusche werden oft dadurch verursacht, dass sich die Muskulatur des weichen Gaumens zu sehr entspannt. Beim Atmen geraten die entspannten Muskeln durch den Luftstrom in Schwingung. Die Muskeln vibrieren also und erzeugen ein Geräusch – das Schnarchen.

Wie entsteht Schnarchen?

Es gibt viele Ursachen für Schnarchen, aber vielen gemeinsam ist, dass sie den Rachen verengen und die Luft nur schwer hindurchströmen kann. Einige häufige Ursachen für Schnarchen: 

  • Alkohol entspannt die Muskeln und mindert dadurch die Fähigkeit, die Atemwege frei zu halten. 
  • Rauchen reizt die Schleimhäute und kann das Schnarchen fördern. 
  • Ein verengter Rachen erschwert das freie Hindurchströmen der Luft.
  • Fettansammlungen an Bauch und Hals erhöhen den Druck auf die Atemwege. 
  • Vergrößerte Mandeln oder Polypen können die Mundatmung und damit das Schnarchen fördern. 
  • Überbiss oder kleiner Unterkiefer. 
  • Muskelrelaxanzien, wie z. B. Schlaftabletten. 

Sind Männer und Frauen gleich stark betroffen?

Schnarchen kommt bei Männern und Frauen vor und wird mit zunehmendem Lebensalter lauter und störender. Der Großteil der schnarchenden Bevölkerung ist zwischen 50 und 60 Jahren alt. In dieser Altersgruppe schnarchen 26 Prozent der Männer und 15 Prozent der Frauen jede Nacht. 

Frauen sind weniger betroffen, was auf eine ggf. schützende Wirkung des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen zurückzuführen sein könnte. Auch zeigt sich Übergewicht bei Frauen in anderen Körperregionen. Männer nehmen eher am Bauch und am Hals zu, also besonders in der Körpermitte, was das Schnarchrisiko erhöht.

Warum schnarchen Menschen, wenn sie älter werden?

Schnarchprobleme treten häufiger bei älteren Menschen auf, weil im Alter die Muskelkraft nachlässt.

Hinzu kommt, dass viele Menschen mit dem Alter an Gewicht zunehmen, was das Schnarchen ebenfalls verschlimmern kann. 

Bei Frauen können auch die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren zu einer Schwächung der Muskulatur beitragen, was das Risiko des Schnarchens erhöht. 

Schnarchen bei Kindern

Bei Kindern ist Schnarchen nicht normal. Wenn es dennoch auftritt, sollten grundsätzlich Nase und Rachen untersucht werden. 

Die häufigsten Ursachen für Schnarchen bei Kindern und Säuglingen sind vergrößerte Mandeln oder Polypen (Adenoide), die eine Verengung der oberen Atemwege mit sich bringen. Dies sollte ärztlich untersucht und behandelt werden. 

Schnarchen bei Schwangeren

Schnarchen in der Schwangerschaft ist nichts Ungewöhnliches – vor allem zum Ende hin schnarchen über 20 Prozent aller Schwangeren. 

Forschungen in Umeå zufolge leiden schnarchende Schwangere doppelt so häufig unter Bluthochdruck und Schwangerschaftsvergiftung. Lassen Sie sich ärztlich beraten, wenn Sie sich Sorgen machen. 

Schnarchen in der Schwangerschaft kann durch einen Anstieg der Blutmenge in Ihrem Körper verursacht werden. Dadurch weiten sich die Blutgefäße und verengen sich die Nasengänge. Dadurch können Sie verstärkt durch den Mund atmen, was das Risiko des Schnarchens erhöht. 

Auch kann die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft zu einem erhöhten Druck im Rachenraum führen und dadurch das Schnarchen verstärken. Häufig sind Schwangere auch von Sodbrennen betroffen, das sich ebenfalls mit IQoro behandeln lässt. 

Ernsthafte Gesundheitsprobleme durch Schnarchen

Wussten Sie, dass der Weltrekord für Schnarchen bei 111 Dezibel liegt? Das entspricht der Lautstärke eines niedrig fliegenden Flugzeugs. 

Schnarchen verursacht jedoch schon bei viel leiseren Geräuschen vibrationsbedingte Schäden an Nerven und Weichteilen in Mund, Gaumen und Rachen.

Muskel- und Nervenschäden durch Vibrationen

Wer an stark vibrierenden Maschinen arbeitet, kann nach einigen Jahren Taubheitsgefühle in Fingern und Händen bekommen – vielleicht haben Sie davon schon einmal gehört. 

Das liegt daran, dass die Vibrationen der Maschinen die Nerven in den Fingern schädigen. Dadurch ist die Signalübertragung vom Gehirn an die Finger und damit die Muskelkontrolle gestört. Dies kann beispielsweise beim Abtragen von Beton der Fall sein. 

Ganz ähnliche Schäden können durch die Vibrationen beim Schnarchen an den Nerven in der Mundhöhle und im Rachen entstehen. Dort befinden sich viele wichtige Nerven, die mit dafür sorgen, dass wir schlucken können. 

Eine Schädigung dieser Nerven bewirkt, dass die Kommunikation zwischen Gehirn und Rachenmuskulatur gestört ist. Langfristig kann dies dazu führen, dass sich zum Schnarchen auch Schluckbeschwerden gesellen.

Schlafapnoe durch Muskelschwäche

Laut einer Studie der Universität Umeå können die durch das Schnarchen verursachten Vibrationsschäden die Rachenmuskulatur langfristig so stark schwächen, dass sie im Schlaf in sich zusammenfällt. Dies führt zu Atemaussetzern, also zur sogenannten Schlafapnoe. 

Bei einer Schlafapnoe wird der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Um keine schwerwiegenden Folgeerscheinungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu riskieren, sollte sie daher behandelt werden. 

Außerdem können die Nervenschäden nicht ausheilen, solange das Schnarchen Nacht für Nacht anhält. Deshalb ist es wichtig, etwas gegen das Schnarchen zu unternehmen, bevor es zu Schlimmerem führt.

Schnarchen und Schlafmangel

Auch Schlafstörungen und Schlafmangel sind ungesund und können eine Folge des Schnarchens sein. 

Guter Schlaf ist wichtig. Im Schlaf tankt unser Gehirn neue Energie. Auch für dessen Plastizität spielt der Schlaf eine entscheidende Rolle: Dies ist die Fähigkeit des Gehirns, sich anzupassen und zu verändern, ohne die kein Lernen denkbar ist.

Mit der Zeit kann Schlafmangel z. B. folgende Probleme nach sich ziehen:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Übergewicht
  • Diabetes Typ 2
  • Depressionen
  • Ängste

Außerdem kann Schlafmangel Reaktionen verlangsamen und die kognitiven Fähigkeiten herabsetzen.

Wie viele Stunden Schlaf jemand braucht, lässt sich allgemein nur schwer sagen. Entscheidender als die Schlafdauer ist im Übrigen die Schlafqualität.

Wenn Sie sich tagsüber wach fühlen und ihren Aufgaben meistens recht gut gewachsen sind, bekommen Sie vermutlich genug Schlaf. Sind Tagesmüdigkeit und Kopfschmerzen dagegen Ihre ständigen Begleiter, ist Ihr Nachtschlaf vielleicht tatsächlich durch Schnarchen oder Schlafapnoe gestört.

Wenn die Person schnarcht, mit der Sie das Bett teilen

Die meisten Menschen kennen jemanden, der selbst schnarcht oder unter dem Schnarchen einer anderen Person leidet.

Dies wird manchmal auch als soziales Schnarchen bezeichnet – denn nicht immer fühlt sich die schnarchende Person selbst am stärksten beeinträchtigt. Oft leidet vor allem das direkte Umfeld unter den störenden Schnarchgeräuschen.

Auf Dauer kann es sehr anstrengend sein, mit einer schnarchenden Person das Bett zu teilen. Beide können sich schlechter regenerieren und sind stärker von Müdigkeit betroffen. Bei vielen Paaren führt dies zu getrennten Schlafzimmern, worüber aber meist nicht offen gesprochen wird. 

Wir bekommen regelmäßig Bewertungen und Erfahrungsberichte von Menschen, die selbst nicht mehr schnarchen oder nicht mehr vom Schnarchen in der anderen Betthälfte gestört werden. Viele stellen schon nach wenigen Wochen Training eine Besserung fest. 

Schnarchen behandeln

Schnarchen ist ein weit verbreitetes Problem, das sich in den meisten Fällen durch ein einfaches Muskeltraining beheben lässt. Wenn Sie sich dennoch ärztlich beraten lassen möchten, finden Sie in diesem Abschnitt Informationen zur üblichen Vorgehensweise.  

Wann sollte ich ärztlichen Rat einholen?

Wenn Sie sich Sorgen darüber machen, wie sich das Schnarchen auf Ihre Gesundheit auswirkt, kann ein Arztbesuch sinnvoll sein. 

Auch wenn Ihnen gesagt wurde, dass Ihre Atmung im Schlaf aussetzt, Sie also möglicherweise eine Schlafapnoe haben, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Wenden Sie sich in diesem Fall zunächst an Ihre haus- oder zahnärztliche Praxis. 

Untersuchungen und Diagnostik

Wenn Sie sich wegen des Schnarchens in Behandlung begeben, werden Sie wahrscheinlich zunächst von Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin untersucht. Dabei wird man Sie zu Ihrem Schnarchen befragen. Schnarchen Sie laut? Fühlen Sie sich nach dem Aufwachen ausgeschlafen? Wie stark sind Sie und Ihre Angehörigen von dem Problem betroffen?

Bei der ärztlichen Konsultation sollten Sie auch erwähnen, ob Sie z. B. an Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes leiden. 

Zur Abklärung gehört auch eine Untersuchung des Rachenraums. Wenn Sie große Mandeln haben oder Ihre Nase oft verstopft ist, werden Sie wahrscheinlich an eine HNO-Praxis überwiesen. 

Bei einem entsprechenden Verdacht kann auch eine Schlafapnoe-Untersuchung verordnet werden. Diese erfolgt während des Schlafs im eigenen Bett. Sie nehmen die erforderliche Ausrüstung mit und führen die Untersuchung selbst durch: Hierbei werden Ihre Atembewegungen, die Sauerstoffsättigung des Bluts und Ihre Liegeposition im Schlaf erfasst.

Operation gegen Schnarchen

Da es nur wenige Studien zur Wirksamkeit von Schnarchoperationen gibt, stellen diese eher die Ausnahme dar. Außerdem treten nach einer Operation am weichen Gaumen häufig Nebenwirkungen auf.

Wenn bei einer Untersuchung aber ungewöhnlich große Mandeln festgestellt werden, kann eine Operation angezeigt sein. Bei dieser werden die Mandeln verkleinert oder bei Bedarf ganz entfernt, wodurch auch das Schnarchen nachlässt. Diese Operation wird jedoch häufiger bei schnarchenden Kindern als bei Erwachsenen durchgeführt.

Manche Kliniken bieten auch eine regelrechte Schnarch-OP an, die als Pharyngoplastik bezeichnet wird. Diese Operation wird vor allem bei jungen Menschen durchgeführt, deren Schnarchen auf die Rachenanatomie zurückgeht. Hierbei werden die Atemwege so geweitet, dass die Luft ungehindert passieren kann. 

Der Eingriff dauert nicht länger als eine Stunde, erfordert aber eine ein- bis zweiwöchige Krankschreibung, damit der Rachen ausheilen kann. Während dieser Zeit nimmt man in der Regel Schmerzmittel ein und isst weiche Nahrung. Manchmal werden vorbeugend auch Antibiotika verschrieben.

Quellenangaben:

  1. Hjärt och lungfonden (2016), Sömnapné – En skrift om andningsuppehåll under sömn, vetenskapligt ansvarig: Karl Franklin, universitetslektor och överläkare, Enheten för kirurgi, Umeå universitet, Umeå, Experter: Richard Harlid, överläkare vid Aleris FysiologLab i Stockholm; Jan Hedner, professor i sömnrelaterade sjukdomar, Sömnlaboratoriet, Sahlgrenska universitetssjukhuset i Göteborg; Michael Lysdahl, Aleris FysiologLab i Stockholm; Eva Lindberg, docent och överläkare, verksamhetschef för lung och allergikliniken vid Akademiska sjukhuset i Uppsala; Marie Marklund, tandläkare och universitetslektor vid institutionen för odontologi, Umeå universitet. 
    Sömnapné – En skrift om andningsuppehåll under sömn.pdf
     
  2. Hägg M, Tibbling L, Franzén T. Effect of IQoro® training in hiatal hernia patients with misdirected swallowing and esophageal retention symptoms. Acta Otolaryngol. 2015 Jul;135(7):635-9.
     
  3. Hägg M, Tibbling L, Franzén T. Esophageal dysphagia and reflux symptoms before and after oral IQoro® training. World J Gastroenterol 2015; 21(24): 7558-7562
    Open access: http://www.wjgnet.com/1007-9327/full/v21/i24/7558.htm
  4. Karolinska Institutet, http://ki.se/forskning/nyfiken-pa-somnbrist-nar-john-blund-vagrar-dyka-upp
  5. 1177, Västra Götalandsregionen, https://www.1177.se/Vastra-Gotaland/sjukdomar–besvar/lungor-och-luftvagar/andningssvarigheter-och-andningsuppehall/obstruktiv-somnapne/
  6. Farhan Shah. Neuromuscular injuries and pharyngeal dysfunction in snorers and sleep apnea patients. Umeå Universitet, http://umu.diva-portal.org/smash/record.jsf?pid=diva2%3A1200372&dswid=-6830
  7. Svenska Sömnapnéregistret, https://sesar.registercentrum.se/

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