Saures Aufstoßen und Sodbrennen

Saures Aufstoßen und Sodbrennen gehen meistens auf einen Zwerchfellbruch zurück, also eine Erschlaffung der Zwerchfellmuskulatur. Hier erklären wir, was die Symptome verursacht und wie Sie gegensteuern können.

Wenn saures Aufstoßen und Sodbrennen gehäuft auftreten, kann dies Ihren Alltag und Schlaf beeinträchtigen. Vielleicht haben Sie beim Essen ein brennendes Gefühl im Hals oder meiden bestimmte Speisen, Kaffee oder Tee. 

Eventuell sind Sie müde und gereizt, weil die Magensäure im Liegen leichter nach oben steigt und dies Ihren Nachtschlaf stört. Womöglich müssen Sie sogar im Sitzen schlafen.

Auf lange Sicht können darunter Beziehungen zu Freunden und Familie, aber auch Ihre Arbeit leiden. Saures Aufstoßen kommt häufig in Verbindung mit weiteren Symptomen vor. So können sich die Beschwerden z. B. verschlimmern, wenn Sie sich nach vorn beugen, den Garten umgraben oder Sit-ups machen.

Wenn die Probleme über lange Zeit immer wieder auftreten und nichts hilft, kann dies sehr frustrierend und entmutigend sein. Dabei gibt es eine Methode, mit der Sie die Muskulatur an genau den richtigen Stellen kräftigen – und so nicht nur die Symptome, sondern die Ursache behandeln.

Hier können Sie mehr dazu erfahren, wie die Behandlung funktioniert.

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Ursache von Sodbrennen und saurem Aufstoßen

Warum bekommen wir Sodbrennen und saures Aufstoßen? Häufig liegt ein Zwerchfellbruch vor, also eine Schwächung der Zwerchfellmuskulatur. Symptome wie Sodbrennen und saures Aufstoßen entstehen, wenn Magensäure in die Speiseröhre gelangt.

In diesem Video erklärt Fachkrankenschwester Charlotte Pålsson, welche Ursachen hinter Sodbrennen und saurem Aufstoßen stecken.

Was Reflux ist und warum man ihn bekommt

Ein geschwächtes Zwerchfell kann viele Gründe haben: genetische Veranlagung, Ernährungsumstellung, Nahrungsmittel, die kein intensives Kauen mehr erfordern, sitzende Tätigkeiten, wenig Bewegung, schweres Heben oder auch eine Schwangerschaft. Häufig lässt sich die tatsächliche Ursache jedoch nicht genau feststellen. Sodbrennen, saures Aufstoßen und Reflux können Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreffen.

Vielleicht haben Sie neben Sodbrennen und saurem Aufstoßen auch Husten, ein Kloßgefühl im Hals oder eine dauerhafte Heiserkeit? Dies sind weitere typische Symptome eines Zwerchfellbruchs.

Hier finden Sie weitere Informationen zur typischen Symptomatik und Behandlung eines Zwerchfellbruchs.

Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen

Ob Hausmittel, Vermeidung bestimmter Speisen und Getränke, Schlafen im Sitzen oder säurehemmende Medikamente – bestimmt haben Sie schon viel versucht, um Ihre Beschwerden zu lindern. Vielleicht ist Ihnen all dies wohlvertraut, ohne aber nachhaltige Besserung gebracht zu haben?

Häufig kommen zur Linderung der Symptome verschiedene säurehemmende Medikamente zum Einsatz, die auch als Protonenpumpenhemmer (PPI) bekannt sind. Da diese aber Nebenwirkungen verursachen, empfiehlt sich ihre Einnahme nicht dauerhaft, sondern nur über einen begrenzten Zeitraum. 

Wenn Sie bereits seit Längerem (1–2 Monate oder länger) ein säurehemmendes Medikament einnehmen, sollten Sie es nach und nach ausschleichen – sofern es nicht aus anderen Gründen ärztlich verordnet ist.[1–7] 

Am besten beginnen Sie bereits vor einer solchen Ausschleichung, mit IQoro zu trainieren. Indem Sie 90 Sekunden am Tag in das IQoro-Training investieren, kräftigen Sie die Zwerchfellmuskulatur und behandeln so die Ursache von Sodbrennen und saurem Aufstoßen. 

Hier erfahren Sie, wie Sie mit IQoro trainieren

Quellenangaben:

  1. Läkemedelsvärlden (2011), PPIs are linked to serious side effects, https://www.lakemedelsvarlden.se/ppi-kopplas-till-allvarliga-biverkningar/ Retrieved 26/10/2018 at 14:24
  2. Region Halland, Läkemedelskommittén [Pharmaceutical Committee] (2018), Information om omeprazol och andra protonpumpshämmare, Att sluta med behandlingen[Information about Omeprazol and other PPIs – stopping treatment] https://www.regionhalland.se/PageFiles/136945/724_Broschyr_A5_PPI_V6.pdf Retrieved: 26/10/2018 at 17:16
  3. Region skåne, Terapigrupp Gastroenterologi [Gastroenterology Therapy Group] (2017) Att sluta med protonpumpshämmare, Information till dig som skall avsluta din behandling [Stopping PPIs – Information for those stopping treatment] https://vardgivare.skane.se/siteassets/2.-patientadministration/patientinformation-protonpumpshammare.pdf Retrieved 26/10/2018 at 17:19 (New link: https://vardgivare.skane.se/patientadministration/patientinformation/broschyr/att-sluta-med-protonpumpshammare/ Hämtad 2020-03-26 kl 10:29)
  4. Läkartidningen (2008), Ökad risk för magsjuka med protonpumpshämmare, nr 17 [Increased risk of stomach issues with PPIs, No. 17] https://lakartidningen.se/lakemedelsfragan/2008/04/okad-risk-for-magsjuka-brmed-protonpumpshammare/
  5. Västernorrland County Council, Läkemedelskommittén [Pharmaceutical Committee] (2018), Information om omeprazol och andra protonpumpshämmare – att sluta med behandlingen [Information about omeprazol and other PPIs – stopping treatment] https://www.rvn.se/contentassets/patientfolder-omeprazol-och-andra-protonpumpshammare-att-sluta-med-behandling.pdf,Retrieved 30/10/2018 at 13:25
  6. Region Örebro County, Läkemedelskommittén [Pharmaceutical Committee] (2017), Patient information – information on Omeprazole and other PPIs, stopping treatment  https://www.regionorebrolan.se/patientinfo_PPI_RegOrebrolan.pdf, Retrieved 30/10/2018
  7. Neal K., Scott H., Slack R., Logan R. (1996), Omeprazole as a risk factor for campylobacter gastroenteritis: case-control study, BMJ vol. 312 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8601113
  8. Kjellén G, Tibbling L. Manometric oesophageal function, acid perfusion test and symptomatology in a 55-year-old general population. Clinical Physiology. 1981; 1:405-15
  9. Hägg M, Tibbling L, Franzén T. Esophageal dysphagia and reflux symptoms before and after oral IQoro® training. World J Gastroenterol 2015; 21(24): 7558-7562.