Bestimmte Reflux-Symptome sind nicht mit Reflux-Medikamenten behandelbar

Zur Behandlung von Reflux-Symptomen wie Sodbrennen, Kloßgefühl im Hals oder Räuspern werden üblicherweise Reflux-Medikamente verschrieben. Diese Medikamente sind aber oft wirkungslos. Nachfolgend erfahren Sie mehr darüber, welche Reflux-Symptome sich nicht mit Medikamenten behandeln lassen.

Reflux ist ein weltweit verbreitetes, häufiges Gesundheitsproblem, und in der westlichen Welt leiden fast 20 Prozent aller Menschen unter Beschwerden, die vom Reflux verursacht werden.

Das sind häufige Reflux-Symptome:

  • Kloßgefühl im Hals
  • Heisere Stimme
  • Zäher Schleim im Hals
  • Lang anhaltender Reizhusten

Da Reflux so häufig ist, nehmen auch viele Menschen Reflux-Medikamente ein. Häufig werden sie Personen verschrieben, die von einem oder mehreren der oben genannten Symptome betroffen sind. Kleinere Mengen an Reflux-Medikamenten sind aber auch in Apotheken frei erhältlich.

Manche Reflux-Medikamente können schwere Nebenwirkungen haben

Typische Reflux-Medikamente wie z. B. Protonenpumpenhemmer (kurz: PPIs) sollten eigentlich nur über einen kürzeren Zeitraum eingenommen werden.

Der Grund dafür ist, dass PPIs bei längerer Anwendung schwerwiegende Nebenwirkungen haben können.

  • Laut einer Studie sollten Vor- und Nachteile sorgfältig abgewogen werden, insbesondere bei längerer Anwendung.
  • Eine weitere Studie kam zu dem Schluss, dass PPIs zur Entwicklung von Demenz beitragen können. Daraus wiederum wurde geschlossen, dass die Entwicklung einer Demenz durch den Verzicht auf Protonenpumpenhemmer verhindert werden könnte. 
  • Eine dritte Studie kam zu dem Schluss, dass PPIs das Risiko von Darminfektionen erhöhen können.
  • Eine vierte Studie deutet darauf hin, dass bereits eine kurzzeitige Anwendung von PPIs negative kognitive Auswirkungen haben kann.

Einige mögliche ernste Nebenwirkungen von PPIs sind ein erhöhtes Risiko für:

  • Demenz
  • Knochenbrüche
  • Darminfektionen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Lungenentzündung
  • Verminderte Aufnahme von Nährstoffen

Reflux-Medikamente haben geringe oder gar keine Wirkung auf diese Symptome

Möglicherweise werden Ihnen Reflux-Medikamente gegen Symptome durch Reflux verschrieben. Doch in manchen Fällen helfen die Medikamente gar nicht  – oder nur bedingt.

Bestätigt wird dies durch eine Studie, in der die Forscher zu dem Schluss kommen, dass bei anhaltenden Beschwerden im Hals keine Reflux-Medikamente eingesetzt werden sollten.

Kloßgefühl im Hals

Medikamente gegen Reflux helfen nicht gegen ein Kloßgefühl im Hals. In der Regel ist das Kloßgefühl darauf zurückzuführen, dass die Halsmuskeln nicht ordnungsgemäß arbeiten.

Die nicht korrekt arbeitenden Muskeln können das Gefühl von Krämpfen im Hals vermitteln und das Schlucken von Nahrung erschweren.

Beruht auf geschwächter Muskulatur

Wenn sich ein Gefühl einstellt, als würde ein Kloß im Hals stecken, dann beruht das in der Regel auf einem Ungleichgewicht in der Muskelkette, die beim Schlucken von Nahrung zum Einsatz kommt. Der Hauptgrund dafür ist meist ein Zwerchfellbruch – also die Schwächung des Muskels, den wir Zwerchfell nennen.

Reflux-Medikamente werden verschrieben, auch wenn sie nicht helfen

Laut einer Studie in britischen Kliniken erhalten Patienten mit Problemen wie einem Kloßgefühl im Hals oft Reflux-Medikamente, obwohl diese Medikamente nicht helfen.


Heisere Stimme

Eine heisere Stimme kann darauf zurückzuführen sein, dass Magensäure durch die Speiseröhre bis zu den Stimmbändern aufsteigt und diese reizt.

Eine Studie ergab, dass PPIs die gleiche Wirkung auf diese Form der Heiserkeit haben wie Placebos (Tabletten ohne Wirkstoff).


Zäher Schleim

Bei Reflux oder Sodbrennen produziert der Körper zähen Schleim, um die Speiseröhre vor der ätzenden Magensäure zu schützen.

Medikamente gegen Reflux können die Schäden durch Magensäure in der Speiseröhre verringern. Sie können auch die Menge an Schleim im Hals reduzieren, der Schleim verschwindet aber nicht vollständig.

Es kann also sein, dass weniger Schleim im Hals ist, andere Beschwerden können aber bestehen bleiben.


Lang anhaltender Reizhusten

Anhaltender Reizhusten kann auf dieselbe Ursache zurückzuführen sein wie eine heisere Stimme. Wenn Magensäure die Stimmbänder reizt, entfernt der Körper die Magensäure durch Husten.


Werden Sie Ihre Reflux-Symptome mit IQoro los!

Alle oben beschriebenen Symptome können mit IQoro behandelt werden. Die Beschwerden sind im Wesentlichen auf einen geschwächten Muskel – das Zwerchfell – zurückzuführen. Und dieser wird durch regelmäßiges Training mit IQoro gestärkt.

Die Ursache der Symptome ist schwache Muskulatur

Wenn das Zwerchfell geschwächt ist, kann Magensäure in die Speiseröhre austreten und Beschwerden verursachen. Es sind aber auch andere Muskeln betroffen, die an der Muskelkette für das Schlucken beteiligt sind. Dann treten auch in diesen Muskeln Probleme auf und sie funktionieren nicht mehr richtig.

IQoro trainiert schwache Muskeln

Mit IQoro werden die geschwächten Muskeln trainiert und das Training kann dabei helfen, Beschwerden loszuwerden. Die Übungseinheit dauern nur 30 Sekunden, und bei regelmäßiger Übung werden die Muskeln stärker.

Wenn die Muskeln stärker werden, nehmen auch die Symptome ab.

5.0 star rating

„Ich habe jahrelang PPI gegen meinen Reflux durch Zwerchfellbruch genommen. Seit 5 Monaten trainiere ich mit IQoro, und seit 3 Wochen nehme ich keine PPI mehr und bin fast beschwerdefrei! IQoro hilft definitiv!“

Kirsten S, Verifizierter Käufer.

Quellen

Akter S, Hassan MR, Shahriar M, Akter N, Abbas MG, Bhuiyan MA. Cognitive impact after short-term exposure to different proton pump inhibitors: assessment using CANTAB software. Alzheimers Res Ther. 2015; 7(1): 79. doi: 10.1186/s13195-015-0164-8.
Verfügbar um https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26714488

Bavishi C, Dupont HL. Systematic review: the use of proton pump inhibitors and increased susceptibility to enteric infection. Aliment Pharmacol Ther. 2011; 34(11-12): 1269-81. doi: 10.1111/j.1365-2036.2011.04874.x.
Verfügbar um https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21999643/

Persistent throat symptoms should not be treated with pills that reduce stomach acid. National Institute for Health and Care Research.
Verfügbar um https://evidence.nihr.ac.uk/alert/throat-symptoms-should-not-be-treated-with-ppis/

Gomm W, von Holt K, Thomé F, et al. Association of Proton Pump Inhibitors With Risk of Dementia: A Pharmacoepidemiological Claims Data Analysis. JAMA Neurol. 2016; 73(4): 410-416. doi: 10.1001/jamaneurol.2015.4791.
Verfügbar um https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26882076/

Eom CS, Jeon CY, Lim JW, et al. Adverse Effects Associated with Proton Pump Inhibitor Use. J Clin Med. 2019; 8(10): 1331. doi: 10.3390/jcm8101331.
Verfügbar um https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7887997/

Mehr erfahren