Verschiedene Arten des Zwerchfellbruchs
Es gibt verschiedene Arten des Zwerchfellbruchs. Am häufigsten ist die Gleithernie (Hernie = Weichteilbruch), die mit IQoro behandelt werden kann. Darüber hinaus gibt es zwei weitere, viel seltenere Hernien, die wir in diesem Artikel etwas genauer beleuchten.
Gleithernie
Bei rund 90 Prozent der von einem Zwerchfellbruch betroffenen Personen liegt eine sogenannte Gleithernie vor.
Bei einer Gleithernie gleitet der Magen ganz oder teilweise unkontrolliert durch den Speiseröhrenschlitz (Öffnung für die Speiseröhre im Zwerchfell) aus der Bauch- in die Brusthöhle.
Wenn der Mageneingang nach oben in die Brusthöhle gleitet, kann er nicht mehr fest schließen, was zu unangenehmen Symptomen wie Reflux führt.
Bei einer Gleithernie empfiehlt sich die Behandlung mit IQoro zur Stärkung der Zwerchfellmuskulatur.
- Auf unserer Seite mit Informationen zum Zwerchfellbruch können Sie mehr über diese Art von Hernie erfahren.
Paraösophageale Hernie
Sehr selten ist die Öffnung im Zwerchfell so groß, dass der Magen und andere innere Organe wie Darm, Bauchfell und Milz neben der Speiseröhre in die Brusthöhle rutschen können.
Die Bezeichnung „paraösophageal“ stammt aus dem griechischen para für neben und oisophagos für Speiseröhre. Eine solche Hernie kann mit sehr starken Schmerzen im Brustbereich einhergehen und dazu führen, dass Organe eingeklemmt werden.
Eine Diagnose erfolgt meist mittels Magenspiegelung oder Röntgenuntersuchung. Betroffene Patienten werden operiert.
Diese Form des Zwerchfellbruchs ist wie gesagt sehr selten. Zur Wirkung des IQoro-Trainings bei einer paraösophagealen Hernie liegen derzeit keine wissenschaftlichen Studien oder klinischen Erfahrungen vor. In diesem seltenen Sonderfall muss ein IQoro-Training daher unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.
Angeborene Zwerchfellhernie
Während der Entwicklung des Fötus müssen viele Schritte korrekt verlaufen, damit sich alle Organe optimal entwickeln können. Etwa eines von 4.000 Kindern wird mit einer Zwerchfellhernie geboren, die als CDH (Congenital Diaphragmatic Hernia = angeborener Zwerchfellbruch) bezeichnet wird.
Bei einer CDH sind die Organe, die sich eigentlich in der Bauchhöhle befinden sollten, in den Brustkorb gerutscht, was die ordnungsgemäße Entwicklung der Lungen behindert. Meist wird diese Störung schon während der Schwangerschaft im Ultraschall festgestellt und in der Regel ist eine Operation kurz nach der Geburt erforderlich.