Email: Symptome lindern oder ursache behandeln?
Ein Zwerchfellbruch kann Ihnen das Leben schwer machen – z. B. mit Sodbrennen, Reizhusten, Schluckbeschwerden oder einem Kloßgefühl im Hals. All diese Beschwerden lassen sich mit verschiedenen Methoden bekämpfen. Und warum etwas Neues ausprobieren, wenn Medikamente doch helfen?
Hier geben wir Ihnen Tipps, wie Sie für schnelle Linderung sorgen können. Auf Dauer werden die Probleme aber nur verschwinden, wenn man ihre Ursache behandelt.
Wir haben bereits beschrieben, was ein Zwerchfellbruch ist und warum verschiedene Symptome auftreten, wenn ein Teil des Magens durch das Zwerchfell nach oben rutscht. Diese Informationen sind wichtig, um die Unterschiede zwischen den folgenden Behandlungsoptionen besser zu verstehen. Wir empfehlen, diesen Abschnitt zuerst oder bei Bedarf gerne auch noch einmal zu lesen.
Mehr erfahren: Wie ein Zwerchfellbruch Ihre Symptome auslöst
Symptomlinderung oder dauerhafte Behebung der Ursache?
Vereinfacht ausgedrückt kann man auf zweierlei Weise gegen die Symptome eines Zwerchfellbruchs vorgehen:
- Symptomlinderung. Sorgt für kurzfristige Besserung, richtet aber nichts gegen die eigentliche Ursache aus.
- Langfristige Behandlung der Ursache. Hierbei wird nach und nach der Auslöser der Beschwerden beseitigt, die dadurch immer weiter nachlassen.
Auch wenn Sie sich für eine Behandlung der Ursache entscheiden, brauchen Sie vielleicht eine ergänzende Symptomlinderung, bis die langfristige Behandlung Wirkung zeigt und das Zwerchfell ausreichend gekräftigt ist.
Die Behandlung der Ursache und symptomlindernde Maßnahmen schließen sich also keineswegs aus. Da die langfristige Behandlung aber umso länger dauern kann, je später man mit ihr beginnt, kann die Beschränkung auf eine kurzfristige Linderung der Symptome durchaus ein Problem sein.
Außerdem kann die dauerhafte Einnahme säurehemmender Medikamente ernste Nebenwirkungen haben und das Risiko anderer Erkrankungen erhöhen, wie z. B. Darminfektionen und Lungenentzündungen.
Kurzfristige Linderung der Symptome
Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die Symptome eines Zwerchfellbruchs zu mildern:
- Hausmittel
- Änderung der Lebensweise
- Medikamente
Hausmittel
Ob Google oder die sozialen Medien: Hier finden Sie jede Menge Vorschläge zu Hausmitteln, die den stark sauren Magensaft neutralisieren sollen. In Wasser gelöstes Natron oder Backpulver, Mandeln und ohne Zucker eingekochte Preiselbeeren sind nur einige Beispiele.
Aus wissenschaftlicher Sicht empfehlen wir keine Hausmittel, aber in Maßen genossen bergen die meisten keine Risiken. Und wenn Sie etwas finden, womit es Ihnen besser geht, ist das natürlich eine gute Sache.
Mehr erfahren: Liste mit Hausmitteln gegen Sodbrennen und saures Aufstoßen
Änderung der Lebensweise
Auch eine veränderte Lebensweise kann dazu beitragen, Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Hierbei kann es z. B. darum gehen, Körpergewicht abzubauen, das Kopfende des Bettes anzuheben, schweres Heben zu vermeiden oder einige Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr zu essen.
Wenn sich Probleme durch bestimmte Alltagsroutinen bessern, ist dagegen natürlich nichts einzuwenden. Es kann aber auch heißen, auf wichtige Dinge zu verzichten, wie z. B. gutes Essen, Sport oder soziale Kontakte.
Dadurch senkt ein Zwerchfellbruch die Lebensqualität vieler Betroffener erheblich – eine langfristige Lösung wäre also mehr als wünschenswert.
Säurehemmende Medikamente
Häufig kommen zur Linderung der Symptome säurehemmende Medikamente zum Einsatz. In Schweden werden diese auch als Protonenpumpenhemmer (PPI) bekannten Mittel rund 10 % der Bevölkerung verschrieben. Diese Medikamente mildern die ätzende Wirkung der Magensäure auf die Speiseröhrenschleimhaut und sind zu Beginn der Erkrankung durchaus sinnvoll. Manchmal sind sie geradezu unverzichtbar, um den Alltag zu bewältigen.
Forschungen zeigen jedoch, dass sich die Medikamente nicht für eine dauerhafte Einnahme eignen. Hinzu kommen verschiedene Nebenwirkungen, wegen der sie nicht von allen Betroffenen vertragen werden.
Wenn Säurehemmer keine Wirkung zeigen, ist auch eine Operation möglich. Bei diesem Eingriff, der jedoch nur in sehr schweren Fällen in Frage kommt, wird der Magen unter dem Zwerchfell fest vernäht. Diese Option sorgt zwar für Besserung, ist aber nicht ohne Risiken und bringt zudem unerwünschte Begleiterscheinungen mit sich.
Mittlerweile lässt sich jedoch auch die all diesen Beschwerden zugrunde liegende Ursache behandeln, worauf wir nun näher eingehen wollen.
Dauerhafte Behandlung der Ursache
Auf Dauer werden Sie Ihre Symptome nur los, wenn Sie etwas gegen deren Ursache tun. Also die erschlaffte Zwerchfellmuskulatur, die den Magen nicht mehr in der richtigen Position hält, der deshalb durch den Speiseröhrenschlitz nach oben und unten rutschen kann, was wiederum die Probleme weiter oben in der beim Schlucken benutzten Muskelkette verursacht.
Das Zwerchfell ist am sogenannten Schluckprozess beteiligt, bei dem insgesamt 148 Muskeln vom Mund bis hinunter zum Magen ineinandergreifen. Damit Speisen und Getränke problemlos in den Magen gelangen, muss dieses Zusammenspiel schnell, synchronisiert und in der richtigen Reihenfolge ablaufen.
Schon beim ersten Schluck Kaffee setzen wir 148 Muskeln in Bewegung – hier erfahren Sie mehr.
Wenn das Zwerchfell seine Aufgabe nicht erfüllt, stört dies sofort auch die Interaktion der Muskeln. Dadurch entstehen verschiedene Probleme, zu der auch eine Verengung der Speiseröhre gehören kann, die das Schlucken vor allem fester Nahrung erschwert.
Damit all diese Probleme nicht mehr auftreten, muss die geschwächte Zwerchfellmuskulatur einfach wieder zu Kräften kommen.
Einfache Trainingsroutine von 30 Sekunden
Das neuromuskuläre Trainingsgerät IQoro behandelt nicht nur Ihre Symptome, sondern behebt deren Ursache.
Neuromuskulär bedeutet, dass IQoro Nerven in der Mundhöhle stimuliert, die über das Gehirn Befehle an alle am Schluckprozess beteiligten Muskeln senden, in Aktion zu treten. Also auch an die, die sich rein willentlich nicht steuern lassen.
Das Training ist kinderleicht und erfordert keinen Arztbesuch. Die Übung dauert gerade einmal 30 Sekunden und wird für die optimale Wirkung dreimal täglich durchgeführt. Sie ist also schneller erledigt als Zähneputzen. Und so funktioniert’s:
IQoro macht sich ausschließlich die körpereigenen Systeme aus Muskeln und Nervenbahnen zunutze und hat daher keinerlei Nebenwirkungen. Die Übung kräftigt die Muskulatur von Gesicht, Lippen, Mundhöhle, Hals und Speiseröhre bis hinunter zu Zwerchfell und Magen.
Dabei trainieren Sie Muskeln, die zuvor nicht in dieser hohen Intensität benutzt wurden, was anfangs zu Muskelkater führen kann. Doch keine Sorge – das ist harmlos und geht vorbei.
Mit der Zeit gewinnt das Zwerchfell an Kraft, und die Symptome gehen zurück. So beheben Sie nach und nach die Ursache Ihrer Beschwerden – auf völlig natürliche Weise. Und durch das anschließende Erhaltungstraining sorgen Sie dafür, dass die Muskelkraft nicht wieder nachlässt und Sie dauerhaft beschwerdefrei bleiben.
Medikamente in ärztlicher Absprache reduzieren
Wenn Sie Medikamente einnehmen, ist es gut möglich, dass Sie die Dosis allmählich senken können. Dies sollte aber unbedingt in ärztlicher Rücksprache erfolgen, da ein abruptes Absetzen unangenehme Folgen haben kann.
Hier erfahren Sie mehr über den sogenannten Rebound-Effekt
Es birgt keinerlei Risiken, gleichzeitig Medikamente einzunehmen und mit IQoro zu trainieren. Andererseits tun Sie nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern auch der Umwelt einen Gefallen, indem Sie Medikamente auf das wirklich Notwendige beschränken.
Es birgt keinerlei Risiken, gleichzeitig Medikamente einzunehmen und mit IQoro zu trainieren.
Es ist wissenschaftlich belegt, dass 6–8 Monate Training bei 97 Prozent der Betroffenen zu einer statistisch signifikanten Besserung führen – auch wenn die Probleme vielleicht schon jahrelang mit Säurehemmern bekämpft wurden.
Dabei stellt sich die Besserung nach und nach ein und ist umso deutlicher spürbar, je mehr die Muskeln an Kraft gewinnen. Unseren Kundenbefragungen zufolge stellen viele Betroffene bereits nach einigen Wochen fest, dass die Symptome zurückgehen.




