Email: Symptome lindern oder ursache behandeln?

Ein Zwerchfellbruch kann Ihnen das Leben schwer machen – z. B. mit Sodbrennen, saurem Aufstoßen, Reizhusten, Schluckbeschwerden oder einem Kloßgefühl im Hals. Hier befassen wir uns damit, was Sie dafür tun können, dass es Ihnen wieder besser geht.

Zum einen geben wir Ihnen Tipps, wie Sie für schnelle Linderung sorgen können. Noch wichtiger erscheint uns aber die Ursache, die sich durch eine Stärkung der beteiligten Muskulatur beheben lässt.

Wir haben bereits beschrieben, was ein Zwerchfellbruch ist und warum verschiedene Symptome auftreten, wenn ein Teil des Magens durch das Zwerchfell nach oben rutscht. Wir empfehlen, diesen Abschnitt zuerst oder bei Bedarf gerne auch noch einmal zu lesen, um die Unterschiede zwischen den folgenden Behandlungsoptionen besser zu verstehen.

Symptomlinderung oder dauerhafte Behebung der Ursache?

Vereinfacht gesagt gibt es zwei Möglichkeiten, die Folgen eines Zwerchfellbruchs zu behandeln, zu denen z. B. saures Aufstoßen, Sodbrennen, Schluckbeschwerden oder ein Kloßgefühl im Hals gehören:

  1. Symptomlinderung. Sorgt für kurzfristige Besserung, richtet aber nichts gegen die eigentliche Ursache aus.
  2. Dauerhafte Behebung der Ursache. Zeigt erst nach längerer Zeit Wirkung, kostet Sie aber nur 90 Sekunden am Tag und behandelt die zugrunde liegende Ursache der Symptome.

Auch wenn Sie sich für eine Behandlung der Ursache entscheiden, brauchen Sie vielleicht eine ergänzende Symptomlinderung, bis das Zwerchfell ausreichend gekräftigt ist.

Kurzfristige Linderung der Symptome

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Symptome eines Zwerchfellbruchs zu mildern:

Hausmittel

Ob Google oder die sozialen Medien: Hier finden Sie jede Menge Vorschläge zu Hausmitteln, die den stark sauren Magensaft neutralisieren sollen. In Wasser gelöstes Natron oder Backpulver, Mandeln und ohne Zucker eingekochte Preiselbeeren sind nur einige Beispiele.

Aus wissenschaftlicher Sicht empfehlen wir keine Hausmittel, aber in Maßen genossen bergen die meisten keine Risiken. Und wenn Sie etwas finden, womit es Ihnen besser geht, ist das natürlich eine gute Sache.

Änderung der Lebensweise

Auch eine veränderte Lebensweise kann dazu beitragen, Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Hierbei kann es z. B. darum gehen, Körpergewicht abzubauen, das Kopfende des Bettes anzuheben, schweres Heben zu vermeiden oder einige Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr zu essen. 

Wenn sich Probleme durch bestimmte Alltagsroutinen bessern, ist dagegen natürlich nichts einzuwenden. Es kann aber auch heißen, auf wichtige Dinge zu verzichten, wie z. B. gutes Essen, Sport oder soziale Kontakte.

Dadurch senkt ein Zwerchfellbruch die Lebensqualität vieler Betroffener erheblich – eine langfristige Lösung wäre also mehr als wünschenswert.

Säurehemmende Medikamente

Häufig kommen zur Linderung der Symptome säurehemmende Medikamente zum Einsatz. In Schweden werden diese auch als Protonenpumpenhemmer (PPI) bekannten Mittel rund 10 % der Bevölkerung verschrieben. Diese Medikamente mildern die ätzende Wirkung der Magensäure auf die Speiseröhrenschleimhaut und sind zu Beginn der Erkrankung durchaus sinnvoll. Manchmal sind sie geradezu unverzichtbar, um den Alltag zu bewältigen.

Forschungen zeigen jedoch, dass sich die Medikamente nicht für eine dauerhafte Einnahme eignen. Hinzu kommen verschiedene Nebenwirkungen, wegen der sie nicht von allen Betroffenen vertragen werden. 

Wenn Säurehemmer keine Wirkung zeigen, ist auch eine Operation möglich. Bei diesem Eingriff, der jedoch nur in sehr schweren Fällen in Frage kommt, wird der Magen unter dem Zwerchfell fest vernäht. Diese Option sorgt zwar für Besserung, ist aber nicht ohne Risiken und bringt zudem unerwünschte Begleiterscheinungen mit sich.

Mittlerweile lässt sich jedoch auch die Ursache all dieser Beschwerden behandeln, worauf wir nun näher eingehen wollen.

Dauerhafte Behandlung der Ursache

Damit die Symptome dauerhaft aufhören, muss die Behandlung an deren Ursache ansetzen – der geschwächten Zwerchfellmuskulatur. Diese kann den Magen nicht mehr in der normalen Position halten, weshalb er unkontrolliert durch die Öffnung im Zwerchfell rutschen kann. Dies wiederum verursacht weiter oben in der Muskelkette verschiedene Probleme.   

Das Zwerchfell ist am sogenannten Schluckprozess beteiligt, bei dem insgesamt 148 Muskeln vom Mund bis hinunter zum Magen ineinandergreifen. Damit Speisen und Getränke problemlos in den Magen gelangen, muss dieses Zusammenspiel schnell, synchronisiert und in der richtigen Reihenfolge ablaufen.

Wenn das Zwerchfell seine Aufgabe nicht erfüllt, stört dies sofort auch die weiter oben stattfindende Interaktion der Muskeln. Dies verursacht dann Symptome wie Sodbrennen, Reflux, Kloßgefühl im Hals, Reizhusten, schaumiger Schleim, Fremdkörpergefühl in der Speiseröhre oder Schwierigkeiten beim Schlucken besonders fester Nahrung.    

Damit all diese Probleme nicht mehr auftreten, muss die geschwächte Zwerchfellmuskulatur einfach wieder zu Kräften kommen.

Das neuromuskuläre Trainingsgerät IQoro behandelt nicht nur Ihre Symptome, sondern behebt deren Ursache.

Das Training ist kinderleicht, dauert gerade einmal 90 Sekunden am Tag und kann in Eigenregie erfolgen. Die Behandlung macht sich ausschließlich die ————————————-körpereigenen Systeme aus Muskeln und Nervenbahnen zunutze und hat daher keinerlei Nebenwirkungen. Die Übung kräftigt die Muskulatur von Gesicht, Lippen, Mundhöhle, Hals und Speiseröhre bis hinunter zu Zwerchfell und Magen. 

Dabei trainieren Sie Muskeln, die zuvor nicht oder zu wenig benutzt wurden, was anfangs zu Muskelkater führen kann. Doch keine Sorge – das ist harmlos und geht vorbei. 

Das Training stärkt also das Zwerchfell und behebt damit die Ursache Ihrer Symptome auf natürliche Weise, wodurch diese mit der Zeit immer mehr nachlassen. Wenn Sie so weit gekommen sind, empfiehlt sich ein Erhaltungstraining, damit die Probleme nicht wiederkommen.

Falls Sie Medikamente einnehmen, können Sie deren Dosis nach ärztlicher Rücksprache reduzieren und stattdessen das Training mit IQoro fortsetzen. Indem Sie Medikamente auf das wirklich Notwendige beschränken, tun Sie nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern auch der Umwelt einen Gefallen.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass 6–8 Monate Training bei 97 Prozent der Betroffenen zu einer statistisch signifikanten Besserung führen – auch wenn Sie Ihre Probleme vielleicht schon seit Jahren mit Säurehemmern bekämpfen. Diese Besserung kann sich schon nach wenigen Wochen Training einstellen, denn je mehr die Muskeln an Kraft gewinnen, desto stärker gehen die Symptome zurück.

Wenn Sie mehr über die Hintergründe erfahren möchten, können Sie hier nachlesen, wie IQoro funktioniert